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Foto: BAUINDUSTRIE
Ein neues Positionspapier, das laufend fortgeschrieben wird

BIM

16 Forderungen und Leitsätze für BIM im Verkehrswegebau

Der Hauptverband der Bauindustrie hat ein neues Positionspapier zu BIM im Verkehrswegebau veröffentlicht.

Die Building Information Modeling (BIM) Methodik wird das Zusammenarbeiten aller Beteiligten in der Baubranche, insbesondere zwischen öffentlicher Hand und Bauunternehmen grundlegend positiv verändern. Die im Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) organisierten Unternehmen haben den Anspruch, diese Veränderungen mitzugestalten. Im Arbeitskreis Digitalisiertes Bauen (AKDB) des HDB entwickeln sie fortlaufend ihre gemeinsame Positionierung zu „BIM im Verkehrswegebau“. Nach Freigabe durch die Bundesfachabteilung Straßenbau und den Lenkungsausschuss Digitalisierung des HDB steht eine neue Publikation auf der Homepage des Verbandes zur Verfügung.

An die Entwicklung angepasst

Die 2019 und 2020 erschienenen Positionspapiere des Bauindustrieverbandes zu „BIM im Straßenbau“ bezogen sich auf den Stufenplan 2015-2020 des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur und stellten wichtige technische und vertragliche Rahmenbedingungen dar.

Jetzt hat BIM Deutschland seine Arbeit aufgenommen. Die im Stufenplan 2020 allgemeingültig beschriebenen BIM-Anwendungsfälle sollen im Rahmen eines Masterplans Bundesfernstraßen detailliert fortgeschrieben werden. Für die anstehenden Modellprojekte und den künftigen Regelbetrieb werden mit „BIM im Verkehrswegebau“ 16 Forderungen und Leitsätze zur Diskussion gestellt, die auch als übersichtlicher Flyer angeboten werden.

Nicht festgeschrieben

„BIM im Verkehrswegebau“ ist – anders als die Vorgänger – ein dynamisch angelegtes Dokument. Die Einführung der Methode BIM im Verkehrswegebau wird prozesshaft über einen längeren Zeitraum hinweg erfolgen und ein Umdenken bei allen Beteiligten erfordern. Demzufolge wird auch die Ausdifferenzierung der Positionierung prozesshaft auf der Webseite stets aktuell zur Verfügung stehen. Die Online-Publikation ist hierfür besonders geeignet.

Auch inhaltlich greift „BIM im Verkehrswegebau“ weiter als ihre Vorgänger: der Ingenieurbau wurde bereits einbezogen. Weitere Sparten des Verkehrswegebaus werden nach Möglichkeit schrittweise integriert. Aus Sicht des Hauptverbandes der Bauindustrie ist die Einführung eines übergreifenden Standards für BIM-Klassen und Merkmale der Verkehrswege ein besonders wichtiger Punkt. Die vom AKDB entworfene Roadmap wird mittlerweile durch zahlreiche einschlägig zuständige Organisationen des Verkehrswegebaus unterstützt.

TIPP: Den Flyer zu den Forderungen und Leitsätzen können Sie unten herunterladen. Zur entsprechenden Webseite geht es hier.

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