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4 % mehr Staus auf Autobahnen im letzten Jahr

Im vergangenen Jahr standen die Verkehrsteilnehmer auf den deutschen Autobahnen häufiger und länger im Stau als in den Jahren zuvor. In seiner Staubilanz für 2017 zählt der ADAC rund 723.000 Staus, das sind etwa 4 % mehr als 2016. Auch bei den Staukilometern gab es erneut einen Zuwachs: Sie summierten sich auf eine Gesamtlänge von 1.448.000 km – ein Plus von 5 %.

Im Schnitt bildete sich damit jeden Tag eine Blechlawine von knapp 4.000 km. Die Zeit, die die Verkehrsteilnehmer im Stau verbrachten, stieg auf 457.000 Stunden, 9 % mehr als im Vorjahr. Ursachen für die Zunahme sind die weiter gestiegene Kfz-Fahrleistung – sie nahm nach Angaben der BASt gegenüber 2016 um 1,3 % zu – sowie die anhaltend rege Bautätigkeit.

Wie in den Vorjahren entfielen auf die Bundesländer Nordrhein-Westfalen (35 %), Bayern (18 %) und Baden-Württemberg (11 %) etwa zwei Drittel aller Staus. Von den überregional bedeutsamen Fernautobahnen war wie in den Vorjahren die A 3 die schlimmste Staustrecke. Hier wurden 208 km Stau je Autobahnkilometer gemessen. Der staureichste Tag des Jahres 2017 war der 24. Mai (Mittwoch). Am Tag vor Christi Himmelfahrt staute sich der Verkehr auf insgesamt 10.000 km. Der im Schnitt stauträchtigste Wochentag war 2017 der Donnerstag mit knapp 5.400 km Stau. Die längsten Staus bildeten sich im Juni (147.306 km) und im September (143.485 km). Die wenigsten Staus gab es in den Monaten Januar, Februar und Dezember. Hier waren viele Baustellen beendet oder unterbrochen.

Damit baustellenbedingte Staus vermieden werden können, sollte laut ADAC die Zahl der Fahrstreifen nach Möglichkeit aufrechterhalten werden. Potenzial zur Stauvermeidung bietet auch die Bauzeit. Gleichwohl ist der Druck, Engpässe im Autobahnnetz zu beseitigen, immer noch groß. Von den 2.200 km Autobahn, die bis 2015 vordringlich hätten ausgebaut werden sollen, konnte bislang nur etwas mehr als die die Hälfte realisiert werden.

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Jeden Tag mehr als 1.900

Der ADAC zählte 2016 rund 694.000 Staus, durchschnittlich 1.901 pro Tag. Im Jahr zuvor waren es 568.000 Staus. Damit hat sich die Stausituation auf den deutschen Autobahnen deutlich verschärft.

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Autobahnen mit noch mehr Staus gepflastert

Auch für 2018 meldet der ADAC einen Rekord: Rund 745.000 Staus und damit 3 % mehr als im Vorjahr wurden in der ADAC-Staudatenbank erfasst. Im Durchschnitt waren dies mehr als 2.000 Staus pro Tag. Die gemeldeten Staulängen wuchsen um 5 %.

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28 Mal um die Erde

Die ADAC-Staubilanz 2015 registriert starke Zunahme der Staus gegenüber dem Vorjahr vor allem durch höhere Kfz-Fahrleistung und Bautätigkeit.

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Betonautobahnen platzen vor Hitze

Die hohen Temperaturen der vergangenen Tage haben auf zahlreichen Autobahnen Schäden verursacht. Betroffen sind nach Informationen des ADAC vor allem die Autobahnen A 3, A 7, A 92, A 93 und A 94 in Bayern, doch auch aus anderen Bundesländern wie Baden-Württemberg werden durch Hitze hervorgerufene Fahrbahnaufwölbungen („Blow-ups“) gemeldet.

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