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Unter den Brückenpfeilern wird derzeit das Fallbett erstellt
Foto: Autobahn GmbH
Unter den Pfeilern der Brücke Rahhmede wird derzeit das Fallbett für die Sprengung erstellt

Baustellen

A 45: Die Talbrücke Rahmede wird demnächst gesprengt

Der Auftrag zum Sprengabbruch der Talbrücke Rahmede wurde vergeben und auch das Vergabeverfahren für den Neubau gestartet.

Auftragnehmer für den Sprengabbruch ist die Firma Heitkamp Umwelttechnik GmbH. Die Firma Liesegang ist als einer der Nachunternehmer für die Sprengung verantwortlich. Liesegang hatte im Auftrag der Niederlassung Westfalen Anfang des Jahres auch die Talbrücke Rinsdorf gesprengt.

Parallel wird weiter mit Hochdruck an Planung und Bau der neuen Brücke gearbeitet. Dazu werden viele Ressourcen gebündelt, damit die Lüdenscheider möglichst schnell entlastet werden.

Die Vorarbeiten für die Sprengung

Die Fällarbeiten unter der Brücke haben bereits begonnen, um die Flächen für das Fallbett vorzubereiten. Aus 80.000 Kubikmeter Boden (60.000 davon müssen angeliefert werden) wird unter der Brücke dieses Fallbett gebaut. Die Herausforderung dabei: Die steil abfallenden Hänge sowie die Neigung des Hangs in Richtung Norden hin zu einer Straße, so dass zusätzliche Sicherungsmaßnahmen notwendig werden. Der Großteil der An- und Ablieferung von Boden und Abraum soll über die Autobahn laufen, um die Straßen in Lüdenscheid nicht zusätzlich mit Bauverkehr zu belasten. Hier wird nun vom Auftragnehmer im Detail erarbeitet, wie Maschinen und Lkw von der Autobahn ins Gelände kommen.

Bei der Planung des Sprengabbruches geht es unter anderem um Maschinen- und Materialeinsatzeinsatz, Zuwegung zur Baustelle und natürlich um die Vorarbeiten an der Brücke, um das Bauwerk zu sprengen.

Vergabeverfahren für den Neubau

Die Autobahn Westfalen startete zudem Ende Oktober das EU-weite Vergabeverfahren für den Ersatzneubau der Talbrücke Rahmede. In dem zweistufigen Verfahren, das mit einem Teilnahmewettbewerb beginnt, soll der Auftragnehmer gefunden werden, der den Neubau der Brücke am besten und schnellsten realisieren kann.

„Für den Neubau der Talbrücke Rahmede brauchen wir leistungsfähige Firmen, die innovative Ideen mitbringen“, erläutert Elfriede Sauerwein-Braksiek, Direktorin der Niederlassung Westfalen der Autobahn GmbH. „Das nun gewählte Ausschreibungsverfahren sorgt dafür, dass ausschließlich Unternehmen mit ausreichend Bau- und Planungserfahrung Angebote abgeben können.“ Für eine Teilnahme können sich Bewerber auch zu Arbeitsgemeinschaften zusammenschließen.

Die Teilnahmefrist läuft am 21. November um 9.30 Uhr ab. Nach Prüfung der eingegangenen Referenzen wird die Autobahn Westfalen 3 Teilnehmer zu einer Angebotsabgabe für den Ersatzneubau auffordern. Hier müssen die Bieter bereits ein hohes Maß an Planungsleistung einbringen, um ihr Angebot zu erstellen. diese werden dann wichtige Grundlage sowohl für die Vergabeentscheidung als auch für den weiteren Planungsprozess sein.

Wichtigstes Kriterium für die Vergabe ist im Fall der Talbrücke Rahmede die Zeit. Zudem werden auch die Aspekte wie Wirtschaftlichkeit, Qualität und die Beeinträchtigung der Anwohner durch den Bau in die Wertung einfließen. (MAI/RED)

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