Erhaltung

Baden-Württemberg evaluiert Maßnahmenplan Landesstraßen

Baden-Württemberg hat die Ergebnisse der Überprüfung des Maßnahmenplans Landesstraßen vorgelegt. Im künftigen Maßnahmenplan sind 117 Projekte mit einem Gesamtvolumen von derzeit 650 Mio. Euro enthalten.

Inhaltsverzeichnis

Die Evaluation des bestehenden Planes ergab, dass 23 Ausbaumaßnahmen entfallen können, da sie im Rahmen der Straßenerhaltung umgesetzt wurden beziehungsweise noch vorgesehen sind oder aus anderweitigen Gründen entbehrlich geworden sind. Alle noch nicht abgeschlossenen Neubau- sowie Eisenbahnkreuzungsmaßnahmen bleiben weiterhin im Maßnahmenplan enthalten.

Dringliche Maßnahmen neu aufgenommen

Trotz dieser Erfolge sind immer noch zahlreiche Ortsdurchfahrten von Lärm- und Schadstoffbelastungen betroffen oder Streckenabschnitte aus Gründen der Verkehrssicherheit auszubauen. Daher wurden einige wenige Projekte mit hoher Dringlichkeit und hohem Wirkungsgrad zusätzlich in den Plan aufgenommen. Dies sind 6 Neubaumaßnahmen und 17 Ausbaumaßnahmen mit einem Gesamtvolumen von 135 Mio. Euro.

Gründe für die Neuaufnahme der Ortsumfahrungen sind ein sehr hoher und in den vergangenen Jahren stark angestiegener Schwerverkehrsanteil sowie unvorhersehbare räumliche Entwicklungen mit Auswirkungen auf das Schwerverkehrsaufkommen. Die Ausbaumaßnahmen dienen der Verbesserung der Verkehrssicherheit und Entschärfung von Unfallschwerpunkten durch einen regelkonformen Ausbau. Bei 6 dieser Maßnahmen werden darüber hinaus Streckenabschnitte mit hohem Busverkehrsaufkommen auf eine ausreichende Breite für den reibungslosen Begegnungsverkehr ausgebaut.

Belastbare und nachhaltige Kalkulation

Im künftigen Maßnahmenplan sind 117 Projekte mit einem Gesamtvolumen von derzeit 650 Mio. Euro enthalten. Dieser Bedarf wird sich aufgrund der seit Jahren stark ansteigenden Baupreise künftig weiter erhöhen.

Da eine Umsetzung aller Maßnahmen bis 2025 vor dem Hintergrund der langen Planungszeiträume und begrenzten Mittel nicht realistisch ist, wird die Laufzeit des Maßnahmenplans bis 2035 verlängert. Eine erneute Evaluation des Maßnahmenplans ist für 2025 vorgesehen.

Um den Zustand des Landesstraßennetzes auch weiterhin dauerhaft zu verbessern, besteht im gleichen Zeitraum für den Erhalt und die Sanierung des Landesstraßennetzes ein Bedarf von durchschnittlich 240 Mio. Euro jährlich. Dieser liegt somit um das vier- bis fünffache höher als für den Neu- und Ausbau von Landesstraßen.

Seit 2015 wurden zusätzlich zur Schwerpunktsetzung auf den Erhalt des Landesstraßennetzes 35 Neu- und Ausbauprojekte zur Entlastung hoch belasteter Ortsdurchfahrten und zur Verbesserung des Straßennetzes umgesetzt oder sind in der Bauphase. Bislang wurden hierfür mehr als 200 Mio. Euro verausgabt.

Hier die Maßnahmenliste zum Downloaden.

Foto: Abbildung: Verkehrsministerium Hessen

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Land startet Sanierungsoffensive 2016 – 2022

Das hessische Verkehrsministerium reagiert mit einer Sanierungsoffensive auf den schlechten Zustand vieler Landesstraßen. Bis zum Jahr 2022 sollen dazu rund 385 Millionen Euro in rund 540 Einzelbaumaßnahmen investiert werden.

Foto: Foto: Wikipedia

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Erhaltung von Landesstraßen versus Landesrechnungshof

„Rheinland-Pfalz verfügt unter den Flächenländern über das bundesweit dichteste Netz an klassifizierten Straßen. Die Landesstraßen sind insgesamt in einem verkehrssicheren und leistungsfähigen Zustand.“ Mit dieser Feststellung reagierte Staatssekretär Günter Kern auf die Beratende Äußerung, die der Landesrechnungshof zur Erhaltung des Landesstraßennetzes vorgelegt hat.

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Projekte im Bundesfern- und Landesstraßenbau

Bei der Straßenbaukonferenz 2014 wurden vom Verkehrsministerium die umfänglichen Aktivitäten im Bundesfernstraßen- und im Landesstraßenbau dargestellt. Der Grundsatz der Landesregierung lautet dabei: Erhalt und Sanierung der Infrastruktur haben Vorrang vor Neu- und Ausbau.

Foto: Abbildung: Verkehrsministerium Baden-Wrttemberg

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Priorisierung für den Bundesverkehrswegeplan

Baden-Württemberg hat im Bundesverkehrswegeplan den Zuschlag für 117 Maßnahmen mit einem Investitionsvolumen von 9,5 Mrd. Euro erhalten. Das Verkehrsministerium stellte eine Konzeption zur Umsetzung vor. Dabei sollen die 140 Planungsprojekte in eine Reihenfolge gebracht und sukzessive abgearbeitet werden.

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