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Baustellen

Baubeginn in 12 Metern Tiefe

In feierlichem Rahmen legten heute die AXA Anlagestiftung als Bauherrin zusammen mit Allreal, Partnern und politischen Behörden symbolisch den Grundstein für die Errichtung des neuen «Haus zum Falken» von Santiago Calatrava.

Nach dem Abbruch wurde eine Baugrube in 12 Metern Tiefe ausgehoben.
Nach dem Abbruch wurde eine Baugrube in 12 Metern Tiefe ausgehoben.

Ein 12 Meter tiefes Loch entstand direkt am Bahnhof Stadelhofen in Zürich. Eine eindrückliche Baugrube – von aussen abgeschirmt mit einer riesigen Baustelleninstallation. Die Bauarbeiten zum Neubau des «Haus zum Falken» sind in vollem Gange. Jetzt, nach 1.5 Jahren intensiver Bauzeit sind die Abbruch- und Aushubarbeiten abgeschlossen, die Sohle erreicht und die Bodenplatte erstellt. «Wir freuen uns, damit eine grosse Etappe dieser einzigartigen Baustelle erfolgreich gemeistert zu haben. Das Fundament für die Neuerrichtung des Haus zum Falken ist gelegt», so Frederick Widl, Leiter Immobilien der AXA Investment Managers Schweiz.

Zu diesem Anlass fand heute die feierliche Grundsteinlegung statt. Mit dabei waren nebst rund 50 geladenen Gästen auch Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Zürich, von Allreal, sowie der Architekt und Ingenieur Santiago Calatrava.

Damit kehrt der weltbekannte Architekt an den Ort zurück, wo er vor über 30 Jahren den Bahnhof Stadelhofen verwirklicht hat. Mit dem einprägsamen Neubau des «Haus zum Falken» schreibt er die weit zurückreichende Geschichte weiter und schafft ein Gebäude mit Zukunftscharakter: «Bauten überleben uns alle und bleiben als Erbe für die Nachkommenschaft», so Santiago Calatrava.

Ein Gestaltungsplan definiert die neue Überbauung

Im Auftrag der Stadt Zürich baut die AXA im Untergeschoss des Gebäudes verteilt über drei Etagen eine Velostation mit rund 800 Abstellplätzen und direktem Zugang zu den Gleisen.Für Stadträtin Simone Brander ist das ein Glücksfall: «Neben der zentralen Funktion als Umsteigeplatz für den öffentlichen Verkehr ist der Bahnhof Stadelhofen auch für den Veloverkehr verkehrsstrategisch wichtig. Der Bedarf an zusätzlichen Veloabstellplätzen ist daher gross.» Der Stadtrat hat dafür im Dezember 2020 15.2 Millionen Franken aus dem Rahmenkredit Velo bewilligt. Der durch den Gestaltungsplan entstandene planerische Mehrwert wurde entsprechend der damals üblichen städtischen Praxis ausgeglichen. Die Velostation profitiert dadurch von einem Beitrag von rund 1.5 Millionen Franken. Stadtrat André Odermatt lobt das Vorhaben: «Es ist eine Win-Win-Win-Lösung, von der sowohl die Bauherrschaft wie auch die Stadt Zürich und natürlich alle Velofahrerinnen und - fahrer profitieren.»

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Der Aufbau beginnt in 12 Metern Tiefe

Mit der Grundsteinlegung ist die erste Bauphase des Neubauprojekts erfolgreich abgeschlossen und die Aufbauarbeiten können beginnen. Bis Weihnachten wird die 1.5 Meter dicke Bodenplatte aus Stahlbeton in 12 Metern Tiefe fertig eingebaut. Anschliessend beginnen die Rohbauarbeiten, die bis im Herbst 2024 dauern. Ende 2024 kann mit der Errichtung der Glasfassade und dem Innenausbau gestartet werden. Bis Ende 2025 wird der Neubau des « Haus zum Falken» fertiggestellt und bezugsbereit sein. Das Projekt wird von Allreal im Totalunternehmermandat realisiert.  

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