Foto: Volker Müller

Umfrage des ZDB

Baukonjunktur läuft rund

Die Konjunktur am Bau läuft nach wie vor rund. Das gilt für alle Bausparten, besonders aber für den Tiefbau.

Nach der monatlichen Konjunkturumfrage des ZDB hält der Beschäftigungszuwachs in seinen Mitgliedsunternehmen auch zum Ende des ersten Halbjahres 2019 weiter an. Es gelingt den Unternehmen insgesamt weiter, Beschäftigte hinzuzugewinnen, wenngleich nicht in dem Maße, wie sie Arbeitskräfte suchen. Die ganz überwiegende Anzahl der Unternehmen hält den Beschäftigtenstand. Meldungen über einen rückläufigen Beschäftigtenstand bleiben faktisch aus.

Straßen- und Tiefbau zieht an

Ihre Geschäftslage schätzen die Unternehmen in allen Bausparten weiter als „Befriedigend“ oder „Gut“ ein. Eine günstigere Beurteilung zum Vormonat kommt aus dem Straßen- und Tiefbau. In diesem Bereich hat auch die Bautätigkeit zugelegt, während sie in den anderen Sparten auf unverändert (hohem) Niveau verbleibt.

Im Tiefbau hat die Geräteauslastung nun auch die 80%-Marke erreicht. Im Hochbau geht der Wert nun sogar etwas über diese Marke.

Die Auftragsbestände halten im Hochbau bei über 4 Monaten und im Tiefbau bei gut 3,5 Monaten.

Die Investitionstätigkeit bleibt angesichts der nachhaltigen Auftragslage auf hohem Niveau. Sie ist vorrangig auf Ersatzbeschaffungen ausgerichtet.

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Nachfrage im Juni gestiegen

Die Unternehmen melden im Juni eine gegenüber dem Vormonat verbesserte Geschäftslage. Dabei haben insbesondere der Wohnungsbau und der öffentliche Hochbau verbesserte Zeugnisse bekommen.

Es mangelt leider an Fachkräften, sonst wär noch mehr Dynamik am Bau.

Umfrage des ZDB zur Bautätigkeit

Fachkräftemangel bremst die gute Konjunktur

Der Bau boomt. Und das in nahezu allen Sparten. Und es könnte noch besser laufen, wenn es mehr Fachkräfte gäbe.

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Die Baukonjunktur läuft gut

„Wir rechnen mit einem Umsatzwachstum von 5,5 % auf 106,5 Mrd. Euro für das Gesamtjahr 2016. In 2017 kann mit einem weiteren Wachstum von 3 % gerechnet werden. Der Umsatz wird dann bei 110 Mrd. Euro liegen.“ Mit diesen Worten fasste der Präsident des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe, Dr.-Ing. Hans-Hartwig Loewenstein, die Lage zum Jahresende 2016 am Bau zusammen.

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Auftragseingang legt um 22%, Umsatz um 12,5% zu

Der „Wonnemonat Mai“ macht seinem Namen in der Bauwirtschaft alle Ehre: Die Bauunternehmen meldeten zweistellige Zuwachsraten: Wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie aktuell mitteilt, lag der Auftragseingang der Betriebe des Bauhauptgewerbes mit 20 und mehr Beschäftigten im Mai um nominal 21,9% über dem Niveau des vergleichbaren Vorjahresmonats. Für den gesamten Zeitraum von Januar bis Mai ergibt sich damit ein Orderplus von 17,3 %.