Noch laufen Handel und Vermietung von Baumaschinen sehr gut.
Foto: Volker Müller

Konjunkturbericht des bbi

Baumaschinenhandel und -vermietung auf hohem Niveau

Handel und Vermietung von Baumaschinen bewegen sich zurzeit auf einem hohen Niveau. Doch der Bundesverband der Baumaschinen-, Baugeräte- und Industriemaschinen-Firmen bbi fürchtet im 3. Quartal eine Abschwächung der Konjunktur.

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Nach dem dynamischen Startquartal zeigte sich auch das zweite Quartal 2019 im Handel mit Baumaschinen und Baugeräten von seiner schwungvollen Seite und brachte den Händlern gute Umsatzzahlen. Dies zeigte sich im aktuellen bbi-Konjunkturtest unter den Unternehmen der Branche. Demnach zog die Entwicklung im zweiten Quartal sogar noch leicht an, und so konnten in diesem Zeitraum 45% der Handelsunternehmen einen Anstieg ihrer Umsatzzahlen gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres verbuchen. Gut 40% der Unternehmen konnten die guten Zahlen halten und verbuchten Umsätze auf dem Niveau des Vergleichsquartals. Eine rückläufige Entwicklung der Umsatzzahlen wurde demgegenüber von 15% der Befragten gemeldet.

Vermietung profitiert weiterhin von hoher Nachfrage

Auch die Vermieter von Baumaschinen und Baugeräten zeigten sich überwiegend zufrieden mit dem Verlauf des zweiten Quartals, welches den Unternehmen eine hohe Auslastung der Vermietparks bescherte. Ihren Niederschlag fand die gute konjunkturelle Entwicklung in positiven Umsatzzahlen – so meldeten im bbi-Konjunkturtest 35% der Vermieter ein Umsatzplus gegenüber dem starken Vergleichsquartal des Vorjahres. Ebenfalls Grund zur Zufriedenheit hatten weitere 45% der Unternehmen, die im zweiten Quartal die guten Umsatzzahlen aus dem entsprechenden Vorjahresquartal halten konnten. Währenddessen konnte ein Fünftel der Testteilnehmer nicht vom allgemeinen Schwung profitieren und verzeichnete einen Rückgang der Umsatzzahlen im Quartalsvergleich.

Langsam nachlassende Wachstumsdynamik

Entsprechend der allgemeinen Konjunkturprognosen gehen die Händler und Vermieter von Baumaschinen und Baugeräten für das dritte Quartal von einer insgesamt nachlassenden Wachstumsdynamik bei einem gleichzeitig hohen Umsatzniveau aus. So erwarten 60% der Händler und 65% der Vermieter, dass die guten Umsatzzahlen aus dem vorjährigen Vergleichsquartal im laufenden Quartal gehalten werden können. Gute Perspektiven und mögliche Umsatzsteigerungen wurden dagegen von jeweils 25% der Händler und Vermieter prognostiziert. Demgegenüber rechnen 15% der Handels- und 10% der Vermietunternehmen für das dritte Quartal mit einem Rückgang der Umsatzzahlen.

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Baumaschinenhandel ohne große Dynamik

Für die Händler von Baumaschinen und Baugeräten brachte das zweite Quartal 2015 überwiegend stagnierende Umsätze. Ein ähnliches Bild zeigte sich auch in der Vermietung. Für das laufende dritte Quartal erwarten sowohl Händler als auch Vermieter erneut wenig Bewegung. Dies ist das Ergebnis einer Konjunkturumfrage des bbi - Bundesverband der Baumaschinen-, Baugeräte- und Industriemaschinen-Firmen e.V., Bonn.

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Leichtes Umsatzplus in diesem Jahr

Die Händler und Vermieter von Baumaschinen und Baugeräten starten vorsichtig optimistisch in das neue Jahr. Sie erwarten ein Umsatzplus von rund 2%. Die ergab eine Umfrage des Branchenverbandes bbi, Bonn. Auch das Jahr 2014 endete insgesamt mit einem leichten Umsatzplus. Wie schon 2013, lag der durchschnittliche Zuwachs des Gesamtumsatzes im vergangenen Jahr bei 2%. Damit stieg der Branchenumsatz 2014 auf eine Höhe von etwa 6,2 Mrd. Euro.

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Volvo CE verbessert Ertragskraft

Die Umsätze von Volvo Construction Equipment haben im zweiten Quartal 2015 um 5% zugelegt. Die Rentabilität stieg trotz des starken Rückgangs in wichtigen Märkten um 80%. Die höheren Gewinne resultieren vor allem aus günstigen Wechselkursen und einem guten Produktmix, teilt der Baumaschinenhersteller mit.

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Wacker Neuson verzeichnet positiven Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr 2012

Der Münchener Baugeräte- und Kompaktmaschinen-hersteller Wacker Neuson verzeichnete ein gutes erstes Halbjahr 2012. Für das Gesamtjahr geht der Konzern weiterhin von einem zweistelligen Umsatzwachstum aus, auch wenn sich für das zweite Halbjahr eine Abschwächung der Nachfrage in Europa andeutet.