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Foto: Hagedorn AG
Weitergeführt werden die Bauarbeiten auf der A 1

Schweiz

Bauprogramm für die Nationalstrassen aufgestellt

2,9 Mrd. Franken können in diesem Jahr für Unterhalt, Betrieb, Verbesserung und Bau des Nationalstrassennetzes investiert werden.

Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat nun die entsprechenden Bauprogramme genehmigt.

Das „Programm 2021 für die Nationalstrassen in Betrieb“ und das „Bauprogramm 2021 für die Netzfertigstellung“ stützt sich auf den Budgetentscheid des Schweizer Parlaments. Die insgesamt 2,9 Mrd. Franken (2,62 Mrd. Euro) stammen aus dem Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrs-Fonds (NAF). 1,826 Mrd. Franken (1,65 Mrd. Euro) werden für Ausbau und Unterhalt des bestehenden Nationalstrassennetzes eingesetzt. 396 Mio. Franken (358 Mrd. Euro) stehen für grössere Projekte im Rahmen des strategischen Entwicklungsprogramms Nationalstrassen (STEP) zur Verfügung. Diese Gelder werden hauptsächlich in den Sechsspur-Ausbau der Nordumfahrung Zürich (A 1) und in die 2. Röhre des Gotthard-Strassentunnels investiert. Weitere 439 Mio. Franken (446 Mrd. Euro) investiert der Bund in den Betrieb der Nationalstrassen. Dazu gehören unter anderem Winterdienst, Grünpflege, Beseitigung von Unfallschäden sowie die Reinigung. Damit wird die tägliche Verfügbarkeit sichergestellt. 249 Mio. Franken (225 Mrd. Euro) fliessen in die Fertigstellung des 1960 beschlossenen Nationalstrassennetzes. Die grössten Kredite wurden folgenden Kantonen zugeteilt: Wallis (139 Mio.), Obwalden (15 Mio.), Bern (13 Mio.), Zürich (9 Mio.), Schwyz (8 Mio). Die Netzvollendung betrifft nur noch wenige Strecken (ca. 35 km) und bleibt bis zu ihrem Abschluss eine Verbundaufgabe zwischen Bund und Kantonen: Die Bauherrenaufgabe übernehmen die Kantone, dem ASTRA kommt die Oberaufsichtspflicht zu.

Die Bauprogramme können Sie gerne herunterladen.

Foto: STRASSEN.NRW

NRW

Strassen.NRW mit Doppelspitze

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Foto: Infra Suisse

Infrastrukturbau

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Infrastrukturbau

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Strassenbau

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