Die Liebherr-App verrät nicht nur was über, sondern auch was unter der Oberfläche passiert.
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Neue App

Beam me up to Baustelle

Liebherr präsentiert seine erste Augmented-Reality-App, die Technik erlebbar machen soll.

Inhaltsverzeichnis

Augmented Reality (AR) ist als Teil der Industrie 4.0 auf dem Vormarsch. Mit der AR-Experience von Liebherr lassen sich virtuelle Baustellen auf spielerische Art und Weise erlebbar machen. Alles was dafür benötigt wird, ist ein AR-fähiges Smartphone oder Tablet. Nach erfolgreicher Installation der App auf einem mobilen Endgerät können die virtuellen Welten jederzeit und überall aus allen Blickwinkeln betrachtet werden.

Digitales zum Anfassen

Mit der Liebherr AR Experience, die als App kostenlos aufs Smartphone und Tablet geladen werden kann, werden mit Hilfe von Augmented Reality digitale 3D-Daten in die reale Umgebung projiziert. Drei unterschiedliche, virtuelle Baustellen lassen sich auf allen horizontalen Flächen im Raum verankern und aus jedem nur vorstellbaren Blickwinkel betrachten. Somit wird jeder Schreibtisch, jedes Fensterbrett, jeder Bartresen oder jeder Fußboden zur Bühne der Liebherr AR Experience. Pro Baustelle sind unterschiedliche Szenen abspielbar, die dann wie ein dreidimensionaler Film ablaufen. Dabei wird der Betrachter selbst zum Kameramann: Das Entdecken der kompletten Produktpalette aus dem Liebherr-Werk in Nenzing mit den Themen Materialumschlag, Heben und Spezialtiefbau wird zum Erlebnis und lässt sich immer wieder aus anderen Perspektiven wiederholen. Technik und Technologien von Raupenkranen, Seilbaggern und Spezialtiefbaumaschinen können auf völlig neue Art erlebt werden. Im Fokus stehen neben den Geräten einige Assistenzsysteme und digitale Lösungen von Liebherr. Schwierige, komplexe Aufgaben werden einfach und verständlich dargestellt und erklärt. Die App beinhaltet Szenen und Inhalte über Schwerlasthübe, Materialumschlag sowie den Spezialtiefbau.

Technik live erleben

Mit der Liebherr-App kann mehr gesehen werden als in der Realität: Sie verrät nicht nur was über, sondern auch was unter der Oberfläche passiert, wenn ein Liebherr-Ramm- und -Bohrgerät zum Einsatz kommt. Eine neue Möglichkeit zu erfahren, welche Kraft und Präzision hier gleichzeitig im Spiel sind. Der Schwerlasthub ist eine Disziplin, die genauester Vorbereitung bedarf. Damit von Anfang an auf die richtige Konfiguration gesetzt wird, ist hier die Planung von zentraler Bedeutung. Der Raupenkran LR 1300.1 aus dem Hause Liebherr zeigt in der App, was er zu leisten imstande ist und wie sicher auch die schwersten Lasten bewegt werden können. Ebenso kann man via Augmented-Reality-App jederzeit und überall erleben, wie der Liebherr-Seilbaggers HS 8200 den tonnenschweren Schürfkübel spielerisch beherrscht. (US/RED)

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In der Wiege der Seilbagger

Hydroseilbagger sind aus dem Bereich der rohstofffördernden und -verarbeitenden Industrie nicht mehr wegzudenken. Das gilt vor allem für Nassbaggerarbeiten (Dredging). Einer der führenden Hersteller ist Liebherr mit seinem Werk Nenzing in Österreich. Es ist das wichtigste Profitcenter im Bereich Hydroseilbagger, Raupenkrane sowie Spezialtiefbaumaschinen.

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Neuer Liebherr-Standort in Buchloe

Näher ran an die Kunden. Das könnte das Motto von Liebherr sein. Der Baumaschinen-Hersteller erweitert sein Service-Netzwerk ab 1. Juli um den Standort Buchloe in Süddeutschland. Im Fokus stehen dabei Dienstleistungen rund um Raupenkrane, Seilbagger, Spezialtiefbaumaschinen sowie Anbaugeräte.

Der Hafenmobilkran LPS 550 sorgt mit seiner neuen Greifertechnologie für eine erheblich höhere Produktivität.

Gesteinsabbau

Baggern und Pumpen zur Nassgewinnung

Kies und Sand werden nach wie vor überwiegend per Nassgewinnung abgebaut. Neben Eimerkettenbaggern werden verstärkt Seilbagger mit Schleppschaufeln oder Saugpumpen eingesetzt.

baunetzwerk-Redakteur David Spoo befindet sich gleichzeitig im ICM und auf einer Baustelle.

bauma VR-Experience

Zu Besuch auf der digitalen Baustelle

Die bauma VR Experience in Halle B0 bietet die Gelegenheit, in digitale Bauwelten einzutauchen. baunetzwerk-Redakteur David Spoo hat sich in der Testversion umgeschaut und ist dabei Teil einer Geschichte geworden.