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Michael Mller ist Produktionsleiter bei Wesling und leitet und plant den Einsatz von Maschinen und Personal in den Steinbrchen Stafurt und Bernburg.

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Beim Reifen nur Premium

Die Wesling-Unternehmensgruppe ist in der Baustofflogistik und Rohstoffgewinnung tätig und betreibt mehrere Abbaustätten in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. Bei den eingesetzten EM-Reifen setzt das Unternehmen auf Qualität.

Sechs Muldenkipper sind in Stafurt im Einsatz, um das Gestein zu transportieren.Foto: Foto: Goodyear

Im Steinbruch bei Staßfurt in Sachsen-Anhalt baut die Firma Wesling Mineralstoffe GmbH amp; Co. KG Muschelkalkgestein ab. Daraus werden Schachtofenformsteine gebrochen, die wiederum zur Produktion von Soda (Natriumcarbonat) genutzt werden. Auch Zuschlagstoffe für den Straßenbau oder Düngemittel entstehen aus dem Muschelkalk.

Die Wesling Mineralstoffe gehört zur niedersächsischen Wesling-Unternehmensgruppe, die unter anderem in der Baustofflogistik und Rohstoffgewinnung tätig ist. Sie betreibt mehrere Abbaustätten in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. In seiner Funktion als Produktionsleiter verantwortet und plant Michael Müller den Einsatz von Maschinen und Personal an zwei Abbaustätten. Er ist zuständig für die Gewinnung und den Transport der Materialien sowie für die Einsatzkoordinierung der Baumaschinen. Eingesetzt werden in den Steinbrüchen Staßfurt und Bernburg insgesamt fünfzehn Radlader, sechs Muldenkipper und zwei Dumper.

Reifen für die härtesten Bedingungen

Unter den harten Bedingungen mit felsigem Untergrund und hohen Gewichtsbelastungen kommt es auf zuverlässige Reifen an. Für seine Maschinen setzt Müller dabei überwiegend auf Goodyear-EM-Produkte, denn damit hat er gute Erfahrungen gemacht: „Die Reifen sind bei uns extremen Belastungen ausgesetzt. Ich muss mich auf ihre Qualität absolut verlassen können, um einen reibungslosen Ablauf im Steinbruch zu gewährleisten.“ Immer wieder führt Müller auch Reifen-Vergleichstests durch und stellt die Qualität seiner Goodyear-Reifen auf den Prüfstand. Seine Erfahrung: Ein Premiumreifen zahlt sich auf lange Sicht aus. „Mit Billigprodukten sind wir schon häufiger auf die Nase gefallen“, so Müller.

Auf seinen Radladern verwendet der Produktionsleiter den Goodyear RL-5K, einen Radialreifen für schwerste Einsatzbedingungen. In den Steinbrüchen bewährt sich dieser Reifen besonders im Einsatz vor der Wand und auf felsigem Untergrund, denn mit der robusten Karkasse und den verstärkten Seitenwänden ist er optimal gegen Schnittverletzungen geschützt. Die eingesetzte L5-Version hat ein Profiltiefenlevel von 250 % und hält besonders lange.

Die Muldenkipper, die im Steinbruch Staßfurt arbeiten, sind mit dem Goodyear 24.00 R 35** 6H RT-4A+ (E4+) bereift. Durch die gute Traktion und Seitenführung der Reifen bewegen sich die Fahrzeuge sicher auf den Schotterpisten von den Belade- zu den Abkippstellen. Wenn es bergab geht, werden die Bremskräfte optimal übertragen und der Reifen bleibt in der Spur. Dank des nicht laufrichtungsgebundenen Profils sind Vorwärts- und Rückwärtsfahrten gleichermaßen sicher. Das erhöhte E4-Profil ist im Vergleich zum Standardreifen zusätzlich verstärkt und verbessert die Laufleistung des High-Tech-Pneus.

Auf den Fahrzeugen, die auf befestigten Strecken fahren, setzt Müller auch den Radialreifen RL-4J ein. Im Gegensatz zum RT-4A eignet sich dieser für Transporteinsätze bei höheren Geschwindigkeiten und befestigten Fahrbahnen. Jüngst hat Goodyear die Weiterentwicklung RM-4B+ auf den Markt gebracht, die Wesling ebenfalls einsetzen wird.

Gute Wartung erhöht die Lebensdauer

Um eine möglichst lange Lebensdauer der Reifen zu erreichen, spielen bei Wesling die Wartung und Instandhaltung eine wichtige Rolle. Damit Schäden durch scharfkantige Steine möglichst gar nicht erst entstehen, werden die Fahrwege in einem guten Zustand gehalten. Alle Muldenkipper sind darüber hinaus mit Scherenklappen ausgestattet. Sie verhindern, dass Steine bei Bergauffahrten oder beim Rückwärtsfahren von der Mulde auf den Fahrweg fallen. „Früher musste ich durchaus den einen oder anderen kaputten Reifen ersetzen“, erklärt der Produktionsleiter. „Nun können wir die Reifen einsetzen, bis ihr Profil abgefahren ist. Sie halten so bis zu 7.500 Betriebsstunden.“ Kommt es doch einmal zu einem Schaden, lässt Müller ihn vom seinem Reifenpartner begutachten und gegebenenfalls reparieren.

Auch die regelmäßige Reifenwartung gehört bei Wesling ganz selbstverständlich zum Tagesgeschäft. Bei jedem Radlader und Muldenkipper werden die Pneus beizeiten untereinander getauscht, um eine gleichmäßige Abnutzung zu erreichen. Auch der Luftdruck wird regelmäßig überprüft. Montiert und gewartet werden alle Reifen der beiden Standorte von der Bänex Reifen- und Fahrzeug- Handel und Service GmbH. Auch hier überzeugt Müller die gute und verlässliche Dienstleistung. „Die Bänex-Leute sind immer zur Stelle, wenn man sie braucht. Sie bieten einen hervorragenden Service. Das vereinfacht das Reifenmanagement enorm.“

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