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Bell stellt sich breiter auf

Rund 5 Mio. Euro investiert die Bell Equipment (Deutschland) GmbH bis April 2017 in ihren neuen Hauptsitz im oberhessischen Alsfeld. Auf 3,1 ha entsteht seit Juni dieses Jahres ein Gebäudekomplex mit insgesamt 4.700 m² Büro-, Werkstatt- und Lagerflächen. Damit sichert sich das Unternehmen zusammen mit dem 2003 eröffneten Muldenkipperwerk in Eisenach langfristig zwei leistungsfähige Standorte in Deutschland. Insbesondere dem erweiterten „European Logistic Center“ kommt dabei eine wichtige Rolle in der weltweiten Aftersales-Organisation des Muldenkipper-Spezialisten zu.

Seit 2000 ist Alsfeld Sitz der deutschen Bell-Hauptverwaltung und der koordinierenden Vertriebs- und Service-Strukturen für die Händlernetze in Deutschland sowie inzwischen 20 weiteren nationalen Märkten in Nord-, Mittel- und Osteuropa. Derzeit sind 28 Mitarbeiter in Alsfeld beschäftigt – mittelfristig sollen am neuen Standort 33 Menschen arbeiten. Mit insgesamt knapp 100 Beschäftigten erwirtschaftete die Bell Equipment (Deutschland) GmbH im vergangenen Jahr einen Gesamtumsatz von 96,7 Mio. Euro.

„Unser neuer Standort steht vor allem für Kontinuität – im Markt gegenüber unseren Kunden, aber vor allem auch gegenüber unseren Mitarbeitern hier in Alsfeld, auf deren überwiegend langjährige Erfahrung wir weiter bauen können“, erklärt Vertriebsgeschäftsführer Andreas Heinrich die Standortentscheidung, die bereits 2013 mit dem Erwerb erster Flächen eingeleitet wurde.

Prägendes und weithin sichtbares Kennzeichen des neuen Standorts wird das 3.500 m² große Hochlager des „European Logistic Center“ (ELC): Seit 2002 an die deutsche Niederlassung angegliedert, ist das europäische Ersatzteil-Zentrallager für den südafrikanischen Muldenkipper-Hersteller die „Logistik-Drehscheibe“ auf der nördlichen Welthalbkugel. Über 12.100 Positionen für alle Modelle ab 1998 sind bereits heute in Alsfeld gelistet – die gerade vollzogene Einführung grundlegend neuer Fahrzeuggenerationen wird diesen Bestand schnell erhöhen.

Mittelfristig will das Unternehmen die deutlich vergrößerten ELC-Kapazitäten auch aktiv zur Koordination der eigenen weltweiten Produktionsabläufe nutzen. Dies gilt insbesondere für die Zusammenarbeit mit Zulieferern, in der das europäische Zentrallager als vorgeschaltetes „Teile-Hub“ für die Produktionswerke in Richard Bay und Eisenach Bereitstellungszeiten und Kosten optimieren soll.

 „Voll im Plan“ meldet das Eisenacher Muldenkipperwerk für die Serienproduktion der zuletzt auf der Bauma angekündigten neuen Muldenkipper-Modelle ab 33,5 t Nutzlast. Nach einer eingehenden „Preproduction“-Phase aller neuen Versionen parallel zur ausklingenden Vorgänger-Fertigung läuft seit August der Vierzigtonner Bell B40E regulär vom Band. Im Oktober folgen die 6x6 B45E und B50E.

Etwa 80 Fahrzeuge unterschiedlicher Versionen der „großen“ E-Serie werden bis Ende 2016 Eisenach verlassen. Bei der voraussichtlichen Jahresproduktion von 440 Einheiten unterstreicht dies die große Flexibilität des ausschließlich für die „entwickelten“ Abgas-Weltmärkte produzierenden Muldenkipperwerks. Dabei steht auch der mit langfristigen Ausbaureserven ausgestattete Standort vor neuen Herausforderungen: Neben zukünftigen Anpassungen der Produktions-Palette (zum Beispiel B60E) soll auch die Lokalisierung auf Zulieferseite weiter forciert werden. Die dann unmittelbare Zusammenarbeit mit nationalen und europäischen Partnern etwa im Stahlbau oder im Antriebsbereich wird einige Produktionsschritte ins Werk verlagern, die über die reine Endmontage hinausgehen.

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Neuer Hauptsitz bezogen

Nach knapp zehnmonatiger Bauzeit nahm die Bell Equipment (Deutschland) GmbH Anfang Mai ihren neuen Hauptsitz im oberhessischen Alsfeld in Betrieb. Rund 5 Millionen Euro investierte der Muldenkipper-Spezialist in den Neubau-Komplex, der auf insgesamt 3,1 Hektar Fläche neben Verwaltung und Vertrieb auch das Europäische Bell-Zentrallager ELC beherbergt.

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Gerry Bell lobt: „Well done!“

Ende August öffnete Bell Equipment in Alsfeld seinen neuen Hauptsitz. Sehr zufrieden zeigte sich Gerry Bell mit dem Ergebnis. „Well done!“, „gut gemacht!“, lobte er das deutsche Team. Auch Andreas Heinrich, Geschäftsführer Bell Deutschland, war sichtlich stolz auf die vollbrachten Leistungen der letzten Monate. In seiner Begrüßungsrede zur offiziellen Eröffnung des Europäischen Logistik-Centers (ELC) in Alsfeld hob er das große Engagement seiner Mitarbeiter hervor, die parallel zum Tagesgeschäft zusätzlich an Wochenenden und an Feiertagen gearbeitet hatten, um den Umzug fristgerecht zu ermöglichen.

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Vom Stützpunkt zur Drehscheibe

Vor 15 Jahren wurde die Bell Equipment (Deutschland) GmbH ins Leben gerufen. Heute ist sie zuständig für Handel und Service in 17 europäischen Staaten.

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5000 Muldenkipper in Eisenach gefertigt

Anfang Oktober hat mit einem B30E der 5.000. Muldenkipper "made in Germany" das Eisenacher Montagewerk von Bell Equipment mit Ziel USA verlassen. Der internationale Muldenkipper-Spezialist ist seit 2003 in Thüringen ansässig und baut sein dortiges Engagement bis Mitte 2019 massiv aus.

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