Image
Dr. Manja Schreiner
Foto: Dirk Hasskarl
Dr. Manja Schreiner

Inhaltsverzeichnis

Personalie

Berlins Verkehrssenatorin kommt vom Bau

Dr. Manja Schreiner ist Berlins neue Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt.

Die 44jährige war zuvor Hauptgeschäftsführerin der Fachgemeinschaft Bau Berlin- Brandenburg. Schreiner (geboren 1978 in Wismar) studierte zunächst an der Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer und dann an der Universität Rostock Jura. 2007 wurde sie mit der Arbeit „Arbeitnehmerberücksichtigung im Übernahmerecht“ promoviert.

2004 begann Schreiner in der Rechtsabteilung von AIDA Cruises im Qualitätsmanagement zu arbeiten. Schreiner war zudem in der Rechtsabteilung des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) und von 2012 bis 2017 als Leiterin der Rechtsabteilung beim Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) tätig. Im Januar 2018 wurde sie Hauptgeschäftsführerin der Fachgemeinschaft Bau in Berlin. Seit 2012 ist sie Mitglied der CDU und seit Mai 2019 stellvertretende Landesvorsitzende.

Herausforderung Verkehr

Ihre Aufgabe wird es sein, die Berliner Verkehrspolitik zu steuern und dabei den Berliner Autoverkehr mit dem Klimaschutz-Gesetz in Einklang zu bringen sowie den gewaltigen Investitionsbedarfs im öffentlichen Nahverkehr finanziell absichern. Die Rahmenbedingungen steckt der Koalitionsvertrag unter dem Motto „Das Beste für Berlin“ fest, der vor allem ÖPNV-Themen klar absteckt. Die letzten beiden Absätze im Kapitel Mobilität sind dem 16. Bauabschnitt der A 100 und dem Baubeginn der Tangentialverbindung Ost gewidmet. Zum in allen bisherigen Koalitionen gehörenden Zankapfel des 17. Bauabschnittes der A 100 wird kein Wort verloren.

Um Baustellen schneller und intelligenter zu planen, zu vollziehen und abzuschließen, soll eine Baustellenkoordinierungs-Plattform als zentrale Steuerungsstelle einrichtet werden. Sie soll die Informationen über das gesamte Berliner Straßennetz erfassen und einheitlich verarbeiten. Neben der räumlichen und zeitlichen Konfliktvermeidung von Baumaßnahmen sollen diese durch im 3-Schicht-Modelle und Bonus-Malus-Systeme beschleunigt werden. (MAI/RED)

Wir haben noch mehr für Sie!

Aktuelle Entwicklungen in der Branche, neue Maschinen und Anlagen, Tipps zur Betriebsführung und Erfahrungsberichte gibt es alle 14 Tage aus unseren Fachredaktionen direkt ins Postfach: nützlich, übersichtlich und auf den Punkt.
Melden Sie sich jetzt für unsere Newsletter an - schnell und kostenlos!
Asphalt & Bitumen Newsletter
 
Straßen- und Tiefbau Newsletter
 
Steinbruch und Sandgrube Newsletter
 
DSB – Die Schweizer Baustoffindustrie Newsletter
 
Wir geben Ihre Daten nicht an Dritte weiter. Die Übermittlung erfolgt verschlüsselt. Zu statistischen Zwecken führen wir ein anonymisiertes Link-Tracking durch.
Image
Gesunde Ökosysteme sind Lebensraum für zahlreiche Pflanzen- und Tierarten und wirken als Puffer gegen Folgen der Klimakrise. Mit einem neuen Zuschussprogramm können Kommunen ihre Städte lebenswerter machen.

Förderprogramm

So erhalten Kommunen Geld für den Klimaschutz

Bis zu 90 Prozent der Finanzierungskosten für den natürlichen Klimaschutz in Kommunen: Das Bundesministerium für Umwelt und Naturschutz (BMUV) und die KfW unterstützen Kommunen mit einem neuen Zuschussprogramm, um Städte lebenswerter zu machen.

    • Kredit, Regenwassermanagement
Image
Das Jahr 2023 wird nach allen Prognosen ein Tiefpunkt bei der Asphaltproduktion markieren

Asphaltherstellung

Asphaltproduktion in Deutschland: kein Aufwärtstrend

Auf den 22. Deutschen Asphalttagen konstatierte Oliver Nohse, Präsident des Deutschen Asphaltverbandes: „Der Negativtrend setzt sich fort.“

    • Asphalt, Verbände, Verkehrspolitik
Image
FSKB-Präsident Lionel Lathion (l.) und Direktor Martin Weder (Mitte) verabschieden anlässlich der Mitgliederversammlung in Bern den langjährigen Vizepräsidenten Ulrich Widmer.

Interview

Kiesnotstand in der Schweiz?

An der Mitgliedersammlung vom 23. Juni 2023 in Bern wurde FSKB Vizepräsident Ulrich Widmer aus seinem Amt verabschiedet.

    • Verbände
Image
Mit der Einführung der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) müssen Unternehmen ihren Einfluss auf die Umwelt offenlegen

Nachhaltigkeitsberichterstattung

Was ist CSRD und wer muss berichten?

Im Rahmen von Nachhaltigkeit und Klimaschutz sind auch Betriebe in der Steine- und Erden-Industrie aufgefordert, über ihre Auswirkungen auf die Umwelt zu berichten. Dies soll mithilfe der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) geschehen. Doch was ist überhaupt CSRD und welche Unternehmen müssen jährlich Bericht erstatten?

    • Gesetze, Recht, Regelwerke und Normen