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Wirtgen

Besondere Maßnahmen aber wie gewohnt für die Kunden da

„Die Sicherheit und Gesundheit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten hat für die Wirtgen Group oberste Priorität“, bekundet CEO Domenic G. Ruccolo gegenüber baunetzwerk.biz. Das Kundengeschäft bleibt aufrechterhalten und mit Ausnahme der Hamm AG in Tirschenreuth wird an allen Standorten produziert.

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Da unsere Vertriebs- und Servicemitarbeiter mobil und ortsunabhängig arbeitsfähig sind, sind die Ansprechpartner für die Kunden nach wie vor zu den gewohnten Zeiten erreichbar“, bekräftigt Domenic G. Ruccolo weiter.

Produktionsschließung bei Hamm

Das gilt auch für Kunden des Walzenherstellers Hamm. Auftragsannahme, Versand und das Sichern der Ersatzteilversorgung läuft trotz der Schließung des Werkes seit Wochenbeginn weiter.

Als Grund für eine 14-tägige Schließung des Werkes in Tirschenreuth nennt Dr. Stefan Klumpp, Vorstand Technik der Hamm AG, die Ereignisse in Mitterteich mit der Verhängung einer Ausgangssperre. Mitterteich liegt im Landkreis Tirschenreuth, der derzeit Platz 5 der am stärksten vom Coronavirus betroffenen Gebiete (71 Landkreise und 25 kreisfreie Städte) in Bayern einnimmt. Es geht darum, die Corona-Infektionskette so weit wie möglich zu unterbinden und die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu schützemn.

Von der Schließung sind rund 1.000 der 1.150 Mitarbeiter betroffen. Nach Abbau von Zeitkonten wird zur Kurzarbeit übergegangen. Das Unternehmen hat mit dem Betriebsrat eine Regelung getroffen, dass Hamm eine Zuzahlung zu den staatlichen Sätzen leistet.

Frühzeit auf die Situation eingestellt

Schon nach Bekanntwerden der Viruserkrankung Covid-19 wurde im engen Austausch mit den Gesundheitsbehörden in allen Bereichen der Unternehmensgruppe umfassende Vorkehrungen getroffen. Auf Basis der Empfehlung des Robert-Koch-Instituts wurde ein umfassender Pandemie-Plan ausgearbeitet, der das Infektionsrisiko am Arbeitsplatz und im direkten Kontakt mit Kunden und Lieferanten minimiert.

An allen Standorten der Wirtgen Group greifen gesonderte Maßnahmen, die die Belegschaft schützen. So wurden u. a. frühzeitig die Hygienemaßnahmen verstärkt, die Auflagen für die Zulieferer erhöht, Besuche des Werkes und Geschäftsreisen ausgesetzt und der Betrieb der Mitarbeiterrestaurants eingestellt.

Flexible Arbeitsregelungen von Mobile Offices, über die räumliche Trennung oder gesonderte Schichtmodelle an den Standorten tragen ebenfalls dazu bei, die Ansteckungsgefahr weitestgehend einzugrenzen. Die Produktion in den Stammwerken wird derweil flexibel an die geänderten Schichten sowie die Verfügbarkeit und Warenströme angepasst.

„Wir gehen besonnen mit dieser Ausnahmesituation um, die derzeit jedes Unternehmen bewältigen muss, und tun unser Möglichstes um unseren Kunden weiterhin als verlässlicher Partner wie auch unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als verantwortungsvoller Arbeitgeber zur Seite zu stehen“, versichert CEO Domenic G. Ruccolo gegenüber baunetzwerk.biz.

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