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Foto: Bickhardt Bau
Gussasphalteinbau auf dem Hochmoselübergang

Erfolgsgeschichte

Bickhardt Bau feiert 50-jähriges Bestehen

2021 feiert das größte mittelständische Bauunternehmen Hessens die Gründung vor einem halben Jahrhundert: Am 19. Januar 1971 gründete Diplom-Ingenieur Peter Bickhardt das Unternehmen.

Was in bescheidenen Verhältnissen im beschaulichen Kirchheim beginnt, ist eine deutsch-deutsche Erfolgsgeschichte. 5 Jahrzehnte zählt die Bickhardt Bau Unternehmensgruppe rund 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erwirtschaftet eine Bauleistung von 500 Mio. Euro.

Virtuelle Glückwünsche

Statt wie geplant mit einem Festakt für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Gründungstag vor 50 Jahren zu feiern, wird das 50jährige Bestehen zunächst virtuell auf der Jubiläumsseite 50jahrebickhardtbau.de begangen. „Bickhardt Bau zählt heute zu den größten mittelständischen Bauunternehmen in Deutschland“, würdigte der Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Peter Hübner, die Leistungen von Bickhardt Bau. „Das ist eine großartige Leistung. Wir in Hessen sind stolz auf Bickhardt Bau“, gratulierte Ministerpräsident Bouffier Bickhardt Bau per Videobotschaft zum 50-jährigen Bestehen. Und auch der Ministerpräsident von Thüringen, Bodo Ramelow, schickte seine Glückwünsche per Video nach Kirchheim.

Ein Blick zurück

Mit 35 gewerblichen Mitarbeitern und neun Angestellten ging die Bickhardt-Baugesellschaft mbH & Co. Straßen- und Tiefbau KG im Januar 1971 an den Start. 4 Jahre später kam die erste Ölkrise, die die Bauwirtschaft in wirtschaftliche Not brachte. Unternehmensgründer Peter Bickhardt, der im Dezember 2020 seinen 90. Geburtstag feierte, bewies in dieser Zeit Wagemut und unternehmerische Weitsicht: Er übernahm 1974 nicht nur sämtliche Mitarbeiter der in die Insolvenz geratenen Firma Iffland aus Alsfeld, sondern auch alle Aufträge. Die Mitarbeiterzahl stieg über Nacht auf über 300.

Das war der Beginn einer Entwicklung, die zum klassischen mittelständischen Straßen- und Tiefbau-Unternehmen führte. Meilensteine auf diesem Weg waren der Bau der ICE-Schnellbahntrasse Hannover – Würzburg, bei der Bickhardt Bau in den 1980er Jahren an über 50 verschiedenen Bauabschnitten tätig war, und der Fall des Eisernen Vorhangs mit der Öffnung der innerdeutschen Grenze. Bei dem Aufbau der neuen Verbindungen zwischen Ost und West war Bickhardt Bau erst im Kleinen tätig wie zum Beispiel beim Bau der Grenzübergänge, Günthers, Obersuhl und Eschwege und dann mit dem Ausbau der ehemaligen Transitstrecke A 4 auch am großen Aufbau Ost direkt beteiligt. Bickhardt Bau nutzte den Standortvorteil beim Aufbruch in Richtung Osten, nachdem das Unternehmen fast 2 Jahrzehnte im ehemaligen Zonenrandgebiet „mit dem Rücken zur Wand“ gestanden hatte.

Die deutsche Einheit und die Ausweitung der Tätigkeiten in die neuen Bundesländer führten zu einem deutlichen Anstieg der Belegschaft. Bickhardt Bau gründete frühzeitig im Osten Deutschlands mehrere Tochtergesellschaften und Niederlassungen und stieg in die Baustoffproduktion, einschließlich der Herstellung von Asphalt, ein.

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Foto: Bickhardt Bau Heute ist das Unternehmen auf allen Feldern des Asphalteinbau aktiv, wie hier beim Rennstreckenbau

Für die Zukunft gut aufgestellt

1993 erfolgte die Umwandlung in eine nicht börsennotierte Aktiengesellschaft. Nach 27 Jahren an der Unternehmensspitze übergab Peter Bickhardt den Vorstandsvorsitz 1998 an Diplom-Ingenieur Ralf Schär. Seitdem wurden die Geschäftsfelder kontinuierlich ausgebaut und das Unternehmen strategisch als Komplettanbieter für den Verkehrswegebau ausgerichtet. Durch die Übernahme mehrerer mittelständischer Bauunternehmen in der jüngeren Vergangenheit wurde die Marktposition im mitteldeutschen Raum gestärkt.

Bickhardt Bau ist heute vor allem im Straßen- und Autobahnbaus, im Eisenbahnbaus sowie om Brücken- und Ingenieurbaus mit allen erforderlichen Gewerken tätig. Zu den renommiertesten Bauprojekten der letzten Jahre zählen u.a. der Bau der Formel 1 Rennstrecke in Abu Dhabi, der Neubau des Verkehrsflughafens Kassel-Calden, die Renaturierung und Umgestaltung des ehemaligen Braunkohletagebaus Cottbus-Nord zu Deutschlands größtem künstlich angelegten See sowie die Baugrubenherstellung für das neue Terminal 3 am Flughafen Frankfurt und der Umbau des Kaiserleikreisels in Offenbach.

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Foto: Gericke Group

Jubiläum

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Foto: Foto: Rko

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