Das biologisch abbaubare Vlies ist vielseitig einsetzbar.
Foto: Naue

Baustoffe

Biologisch abbaubare Vliesstoffe von Naue

Bauen wird zunehmend nachhaltig: Mit einem biologisch abbaubaren Vliesstoff geht der Geokunststoffhersteller Naue, Espelkamp, jetzt den nächsten logischen Schritt.

Inhaltsverzeichnis

Klassische Vliesstoffe bestehen in der Egel aus Kunststoff. Doch der kämpft gegen einen zunehmend schlechten Ruf. Ausgehend von der Thematik Plastik in den Meeren, finden immer mehr Untersuchungen zu Mikroplastik in der Umwelt mediale Aufmerksamkeit. Auch in der Bauindustrie nehmen die Bedenken in Bezug auf den Einsatz von Kunststoffen zu. Behörden und auch private Auftraggeber suchen vermehrt nach Alternativen.

Die Lösung

Für Anwendungen, in denen keine extrem lange Lebensdauer des Vliesstoffs nötig ist, hat Naue eine solche Alternative entwickelt: Secutex Green, ein biologisch abbaubarer Vliesstoff.

Die Herstellung erfolgt ausschließlich aus organischen, natürlichen und nachwachsenden Rohstoffen. Das erlaubt den Einstieg in die Kreislaufwirtschaft. Die zertifizierte biologische Abbaubarkeit gemäß den jeweils gültigen Normen in industrieller sowie häuslicher Kompostierung ist durch unabhängige Institute bestätigt. Bodenlebewesen, Mikroorganismen und Pilze sowie der Einfluss von Sauerstoff tragen zum biologischen Abbau des Produktes bei.

Die Qualität

Durch den kontrollierten Produktionsprozess der verwendeten Fasern und des Vliesstoffs wird eine gleichbleibende Qualität garantiert. Die bestmöglichen mechanischen Eigenschaften werden mit industriell hergestellten Stapelfasern erzielt. Die Fasern werden aus 100-prozentig nachwachsenden Rohstoffen aus zertifizierten Quellen gefertigt. Dabei wird insbesondere Wert auf das Recycling des Prozesswassers und einem insgesamt um 95% geringeren Wasserverbrauch als z.B. bei der Baumwollfaserherstellung gelegt.

Die Anwendungsgebiete

In vielen Anwendungen ist keine dauerhafte Wahrung der Produkteigenschaften notwendig. Das Einsatzspektrum und die Lebensdauer sind abhängig von den Standortfaktoren wie den Boden-, Wasser- und Klimaverhältnissen des jeweiligen Projekts. Typische Anwendungsgebiete sind: Trenn-, Filter- und Schutzlagen, Garten- und Landschaftsbau, temporärer Wege- und Straßenbau, Ufersicherung /naturnaher Gewässerausbau, Küstenschutz (Vliesstoff und/oder Sandcontainer) sowie Kolkschutz (Sandcontainer).

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