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Neuer Chef im Bayerischen Verkehrsministerium: Christian Bernreiter
Foto: CDU
Neuer Chef im Bayerischen Verkehrsministerium: Christian Bernreiter

Personalie

Christian Bernreiter ist neuer Verkehrsminister von Bayern

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat anderthalb Jahre vor der Landtagswahl sein Kabinett umgebildet. Das Amt als Bau- und Verkehrsminister übernimmt der bisherige Landrat von Deggendorf, Christian Bernreiter, und löst damit Kerstin Schreyer ab.

Christian Bernreiter, 57, gilt als kommunalpolitisches Schwergewicht. Als Landrat von Deggendorfer, zu dem er seit 2002 immer im ersten Wahlgang (2020 mit fast 70 %) gewählt wurde, war er zugleich Präsident des Landkreistags und ist damit in den bayerischen Kommunen gut vernetzt, was beim Thema Bauen nicht schaden kann.

Er studierte von 1983 bis 1985 allgemeinen Maschinenbau an der TU München, ab 1985 an der FH München die Fachrichtung Stahlbau und schloss das Studium 1989 als Dipl.-Ing. (FH) ab. Anschließend war er bis zur Kommunalwahl 2002 im elterlichen Betrieb als selbstständiger Unternehmer im Stahlbau tätig.

Dass Bernreiter nach München übersiedelt, darüber wurde schon zu Zeiten von Ministerpräsident Horst Seehofer spekuliert, der Bernreiter „ministrabel" nannte. Bereits mit 16 Jahren trat Bernreiter der Jungen Union bei, mit 18 wurde er Mitglied der CDU. Von 1999 bis 2015 war er Kreisvorsitzender. Seit der Wahl zum Präsidenten des Bayerischen Landkreistages 2014 ist er kooptiertes Mitglied im Parteivorstand.

Seit der letzten Landtagswahl 2017 nahm Bayerns Ministerpräsident Markus Söder bereits 2 Kabinettsänderungen vor. Anfang 2020 übernahm Kerstin Schreyer (zuvor Familienministerin) das Verkehrsministerium von Hans Reichhart. Mit dem erneuten personellen Umbau will Söder innerparteilich und innerfraktionell für neuen Schwung sorgen.

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