Tim Burnhope, bei JCB u.a. für Innovationen verantwortlich, mit dem Gehäuse der neuen Beatmungsgeräte.
Foto: JCB

Boris Johnson bittet Lord Bamford um Hilfe

Corona: JCB baut Beatmungsgeräte

Beatmungsgeräte statt Baumaschinen: Nach einem Anruf von Premierminister Boris Johnson hat JCB Chairman Lord Bamford zugesagt, nun lebensrettende Beatmungsgeräte für schwer erkrankte Corona-Patienten zu produzieren.

Inhaltsverzeichnis

Dazu wurde ein wegen der Pandemie vorübergehend geschlossenes Werk zügig entsprechend umgerüstet. Unmittelbar nach Johnsons Anruf mobilisierte Bamford ein Forschungs- und Ingenieurteam, um mögliche Wege zur Unterstützung zu prüfen.

Beatmungstechnik von Dyson

Nun ist JCB bereit, statt Kabinen für Bagger spezielle Metallgehäuse für die völlig neue Konstruktion der Beatmungstechnik von Dyson herzustellen. Die Produktion von mindestens 10.000 Gehäusen ist vorgesehen, sobald Dyson die behördliche Genehmigung dafür erhält. Die ersten Prototypen der Gehäuse wurden an Dyson geliefert, und die Serien-fertigung der Gehäuse könnte in wenigen Tagen beginnen.

Beatmungsgeräte auch für andere Länder

Bamford: „Als der Premierminister an uns herantrat, waren wir als britisches Unternehmen sofort entschlossen, zu helfen. Dieses Projekt wurde innerhalb weniger Tage vom ersten Entwurf bis zur fertigen Produktion entwickelt, und ich freue mich, dass wir in der nationalen Krise die Fähigkeiten unserer talentierten Ingenieurs- und Produktionsteams so schnell einsetzen konnten. Es handelt sich um eine globale Krise, und wir werden die Herstellung weiterer Beatmungsgeräte unterstützen, wenn diese auch in anderen Ländern der Erde benötigt werden".

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