'Mit der Einbindung der Deges soll ein möglichst reibungsloser Übergang der Aufgabenzuständigkeit an die künfitge Infrastrukturgesellschaft sichergestellt werden.'
Foto: Verkehrsministerium Baden-Württemberg

Baden-Württemberg

Deges übernimmt weitere Straßenbauprojekte

Das baden-württembergische Verkehrsministerium hat einen weiteren Dienstleistungsvertrag für ein zweites großes Maßnahmenpaket mit der Deges abgeschlossen.

Inhaltsverzeichnis

Dadurch sollen die dringlichsten Straßenbauprojekte im Land schneller umgesetzt und zugleich die Straßenbauverwaltung des Landes entlastet werden.

Nachdem die Deges bereits im April 2018 ein erstes Maßnahmenpaket – bestehend aus dem Neubau der A 98 in den Abschnitten 6 und 8/9 sowie mehreren größeren Erhaltungsmaßnahmen auf der A 81 im Abschnitt nördlich des Autobahnkreuzes Weinsberg bis zur Landesgrenze – übernommen hat, hat der Verwaltungsrat der Deges der Übernahme des zweiten Maßnahmenpakets zugestimmt.

Das zweite Paket

Dazu gehört unter anderem die Planung des 6streifigen Ausbau der A 81 zwischen dem Autobahnkreuz Stuttgart und der Anschlussstelle Sindelfingen/Ost sowie im weiteren Verlauf der 6streifige Ausbau bis zur Anschlussstelle Böblingen/Hulb und mehrere große Erhaltungsmaßnahmen an Brücken und an einem Tunnel im Zuge der A 81 im Regierungsbezirk Freiburg.

Hintergrund

Hintergrund für die weitgehende Einbindung der Deges in die Arbeit der Landesstraßenbauverwaltung sind die anstehenden Herausforderungen: Allein die 117 Maßnahmen des aktuellen Bedarfsplans für die Bundesfernstraßen haben ein Investitionsvolumen von 9,5 Mrd. Euro. Hinzu kommen wichtige Erhaltungsmaßnahmen zum Abbau des Sanierungsstaus im Bestandsnetz, die Wiedervernetzung von Naturräumen zum Beispiel durch Grünbrücken und im Radwegebau sowie nicht zuletzt auch die neue Aufgabe „Radschnellverbindungen“.

Mit der Einbindung der Deges verfolgt das Land das Ziel, kurzfristig zusätzliche Kapazitäten zur Planung und Umsetzung dringlicher Straßenbaumaßnahmen in Baden-Württemberg zu schaffen. Gleichzeitig soll durch die Einbindung ein möglichst reibungsloser Übergang der Aufgabenzuständigkeit an die künftige „Infrastrukturgesellschaft für Autobahnen und andere Bundesfernstraßen“ des Bundes sichergestellt werden, die in Baden-Württemberg von 2021 an vom Land die operativen Aufgaben an den Autobahnen übernehmen wird.at:

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