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Eisenhüttenschlacke entsteht als Nebenprodukt der Stahlindustrie
Foto: FEhS-Institut/Michael Wieschke
Eisenhüttenschlacke entsteht als Nebenprodukt der Stahlindustrie

Zahlen des FEhS-Instituts

Der Ressourcenschoner Eisenhüttenschlacke

Nebenprodukte der Stahlindustrie leisten einen entscheidenden Beitrag zur Umweltschonung, meint das FEhS-Institut für Baustoff-Forschung. Im vergangenen Jahr fielen 11,7 Mio. t Eisenhüttenschlacken in Deutschland an. 

Die Gesamtmenge der genutzten Eisenhüttenschlacken betrug 2022 insgesamt 11,1 Mio. t. Der Einsatz dieses Nebenprodukts verhinderte nach Aussagen des FEhS-Instituts den Abbau von über 14 Mio. t Naturgestein sowie Emissionen von 5 Mio. t CO2. Die Eisenhüttenschlacken setzten sich aus 7,9 Mio. t Hochofenschlacke und 3,2 Mio. t Stahlwerksschlacke zusammen. Im vergangenen Jahr entfielen 3,1 Mio. t der genutzten Gesamtmenge auf Gesteinskörnungen. Damit konnten laut Institutsangaben durch den Einsatz von Gesteinskörnungen für den Verkehrswegebau seit 1948 insgesamt 625 Mio. t Naturgestein substituiert werden.

„Eisenhüttenschlacken sind, anders als Recyclingmaterialien, bereits im First Life hochwertige ressourcen- und klimaschonende Sekundärrohstoffe. Sie leisten seit Jahrzehnten einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft in Deutschland. Damit das auch in Zukunft nach der Transformation der Stahlindustrie sichergestellt werden kann, forschen wir bereits seit 2013 zusammen mit unseren Partnern an den neuen Schlacken. Zum Beispiel mit den Projekten ‚DRI/EOS‘ und ‚Save CO2‘ zum Hüttensand 2.0“, erklärt Thomas Reiche, Geschäftsführer des FEhS-Instituts. (MSB/RED)

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