Reform

Die Deges wird nicht Teil der Autobahn GmbH

Die Verschmelzung ist aus rechtlichen Gründen derzeit nicht umsetzbar. Dennoch ist eine enge Zusammenarbeit geplant.

Inhaltsverzeichnis

Ursprünglich war vorgesehen, dass die Deges GmbH bis zum Jahresende mit der Autobahn GmbH des Bundes vereinigt werden soll. Als Geschäftsbereich Großprojekte sollte sie die ihr übertragenen Projekte dort fortführen. Im Bundesverkehrsministerium hat man nun, da eine Eingliederung rechtlich nicht möglich ist, einen Ausweg gefunden.

Geregelte Zusammenarbeit

Derzeit liegen 85 % des Auftragsvolumens der Deges bei den Autobahnprojekten. Diese werden per Gesetz von den Ländern auf die Autobahn GmbH übertragen. Diese beauftragt dann die Deges mit der Weiterführung der Projekte. Bei den Bundesstraßenprojekten bleiben die Länder Auftraggeber für die Deges.

Grundlage der Zusammenarbeit zwischen Autobahn GmbH und Deges wird ein Kooperationsvertrag sein. Die Teams, die derzeit bei der Deges an den Projekten arbeiten, werden in der Deges verbleiben. Stephan Krenz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Autobahn GmbH, schätzt ein, dass durch die Deges 20 % der Projekte abgewickelt werden, 80 % von den Niederlassungen der Autobahn GmbH.

Für die konkrete Regelung der Zusammenarbeit will man auf ein „Schnittstellen-Papier“ zurückgreifen, dass in der schon agierenden Niederlassung Nord der Autobahn GmbH entwickelt wurde.

Das in 30 Jahren aufgebaute Know-how im Management von Infrastrukturprojekten wird die Deges auch in den Fachboards einbringen, beispielsweise zu BIM und zur Digitalisierung.

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