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Foto: Messe München / Stadtarchiv München

Kennen Sie die bauma? (Teil 1)

Die Frühjahrsschau für Baumaschinen

Die „Frühjahrsschau für Baumaschinen“, mit der die Geschichte der bauma 1954 in München begann, lockte 8.000 Besucher auf die Theresienhöhe. 58 Aussteller präsentierten ihre Produkte auf einer Gesamtbruttofläche von 20.000 m². Nicht wesentlich kleiner ist heute allein der Messestand von Liebherr – zwar dem größten, aber letztlich einem von mehr als 3.400 Ausstellern der 32. bauma im April 2019.

Karl Rudolf Schulte, der in Berlin als Verleger von Fachzeitschriften und als Kulturmanager tätig gewesen war, hatte die 1. Fränkische Bauausstellung im Oktober 1949 in Würzburg ins Leben gerufen. 1953 war Schulte nach München gezogen und initiierte dort 1954 die „Frühjahrsschau für Baumaschinen“. Sie fand im Rahmen der Baumusterschau auf der Münchner Theresienhöhe statt. In den Anfangstagen war die Messe weit davon entfernt, eine Weltleitmesse, geschweige denn eine internationale Messe zu sein, denn sie begann als rein deutsche Leistungsschau. Die ersten 13 Aussteller aus dem Ausland nahmen erst im Jahr 1958 an der bauma teil.

Schnell wurde die zur Verfügung stehende Fläche aufgrund des herrschenden Baubooms zu klein und so stand der erste Umzug der Messe an. 1962 öffnete die bauma auf einem ehemaligen Flughafengelände in Oberwiesenfeld ihre Tore. Fast 100.000 m2 mehr Fläche als bei der ersten Ausgabe standen den inzwischen über 450 Ausstellern zur Verfügung. Doch die Tage des neuen Messestandorts waren bereits gezählt: München hatte den Zuschlag für die Olympischen Spiele 1972 erhalten und so entstand an dieser Stelle der Olympiapark. 1967 ging es für die jährlich stattfindende bauma daher wieder zurück zur Theresienhöhe, wo sie über Jahrzehnte blieb.

Messe München und VDMA feiern 50jähriges bauma-Jubiläum

1969 standen zwei entscheidende Änderungen an, die maßgeblich zum weiteren Erfolg der bauma beitragen sollten und bis heute Bestand haben. 1967 hatte die Messe München die Veranstaltung für 1 Mio. D-Mark von Marga Schulte-Henschen, der Witwe des im Jahr zuvor verstorbenen Initiators Karl Rudolf Schulte gekauft. Damit ist sie die die älteste Messe im Portfolio der Messe München. 1969 wurde die erste bauma unter Führung der Messe München organisiert. Im gleichen Jahr trat der VDMA erstmals als fachlich-ideeller Träger auf. Beides hat bis heute Bestand. Die Messe München und der VDMA feiern in diesem Jahr also ihr 50jähriges bauma-Jubiläum.

Lesen Sie im 2. Teil unserer bauma-Geschichte, wie die Messe in den 1970er Jahren nach zwei Dekaden voller Wachstum und Rekorden erstmals schwierige Zeiten erleben musste und sehen Sie einen Original-Film der bauma 1973.

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