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Die dritte und vierte Generation der Familie
Foto: Geiger Gruppe
Die dritte und vierte Generation der Familie

Unternehmen

Ein Jahrhundert Geiger: Es begann mit einem Mann

100 Jahre sind mittlerweile ins Land gezogen und aus dem einstigen Ein-Mann-Betrieb ist ein großes Unternehmen geworden: Rund 3.500 Mitarbeitende an etwa 100 Standorten sind mittlerweile für die Geiger Gruppe tätig.

Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit dienen dabei als Grundbausteine der angebotenen Leistungen. „Geiger gestaltet und baut, erhält und saniert, bereitet auf und recycelt, ganz im Sinne eines möglichst geschlossenen Kreislaufs“, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens. So hat sich der Konzern unter anderem zum Ziel gesetzt, den Boden sowie das Grundwasser rein zu halten. Dementsprechend hat Geiger auch verschiedene Kanalsanierungstechniken im Repertoire.

Vielfältige Sanierungstechniken

Zu einer der bewährtesten Techniken gehört der UV-Lichtliner. Dieses Renovierungsverfahren soll für nahezu alle Nennweiten geeignet sein. Auch Eiprofile, Sonderprofile und Nennweitenänderungen sind nach Unternehmensangaben mit dieser Technik möglich. Stark beschädigte Rohrleitungen mit Brüchen, Rissen oder fehlenden Wandungsteilen können mittels der SWP-Evoloc-Wickelrohr-Technik im Durchmesserbereich von DN 200 bis DN 3000 gerettet werden. Die Sanierung kann dabei während des laufenden Betriebs vollzogen werden. Das Close-Fit-Lining wird zur grabenlosen Sanierung von Abwasser-, Abwasserdruck-, Trinkwasser- und Gasrohrleitungen eingesetzt. Kanäle mit schwieriger Geometrie geht Geiger mit dem Hausanschluss-Liner an. Das Verfahren soll sich auch bei Rissen, Wurzeleinwüchsen sowie undichten Stellen eignen. Neben den bereits genannten Techniken setzt das Unternehmen zum Beispiel auch Kanalroboter ein, die sich um die Sanierung kümmern.

Sand, Kies, Schotter und mehr

Geiger verspricht, sortenrein die unterschiedlichsten Körnungen zu liefern. Dabei sei es unerheblich, ob es sich um Sand, Kies, Splitt, Wasserbausteine, Ziersteine oder Schroppen handle. Neben Sand, Kies und Felsgestein umfasst das Sortiment des Unternehmens auch Beton. Für Gebäude, Brücken oder Freizeitanlagen mischt der Konzern Standard- und Spezialvarianten an. Im Bereich „Erden und Substrate“ ist das Unternehmen eine Kooperation mit der corthum Nordschwarzwald GmbH eingegangen. Zusammen konzentrieren sie sich auf einen guten Boden. Hierbei geht es um die Produktion von Erden und Substraten nach dem Motto „Aus der Natur für die Natur“.

Ein weiterer zentraler Baustoff der Geiger Gruppe stellt dabei Asphalt dar. In den Werken in Immenstadt-Thanners und Fuchsäcker produziert das Unternehmen Asphaltmischgut nach individuellen Kundenbedürfnissen. Dabei soll das Materialamt Bau der TU München stets das Asphaltmischgut überwachen.

Straßenbau als Kerngeschäft

„In 100 Jahren hat Geiger viel erreicht. Jede Generation hat zur erfolgreichen Weiterentwicklung unseres Unternehmens beigetragen und große Meilensteine erreicht“, so Pius Geiger, geschäftsführender Gesellschafter und Teil der vierten Generation. Am Anfang der Unternehmensgeschichte stand Wilhelm Geiger aus Oberstdorf (Allgäu). Er gründete 1923 eine Holzhandlung mit Fuhrwerksbetrieb. Der Unternehmer hielt dabei wohl stets nach Chancen Ausschau und stieg unter anderem in den Straßenbau ein, welches noch heute das Kerngeschäft der Geiger Gruppe darstellt.  Zu den Aktivitäten des Unternehmens im Straßen- respektive Verkehrswegebau zählen der Neubau, die Erweiterungen und die Sanierungen von Autobahnteilstücken und Bundesstraßen. Aber auch Kreis- und Landstraßen sowie Gemeindeverbindungsstraßen und privaten Anliegerwegen widmet sich der Konzern.

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Die Geiger Gruppe baut mit Schülerinnen und Schülern eine Feuerstelle mit Sitzgelegenheiten.
Foto: Geiger Gruppe
Die Geiger Gruppe baut mit Schülerinnen und Schülern eine Feuerstelle mit Sitzgelegenheiten.

Soziales Engagement

Geiger hat sich zudem vorgenommen, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. So engagierte sich das Unternehmen zum Beispiel bei den Praxistagen der Albert-Schweitzer-Schule. Zusammen mit den gewerblichen Auszubildenden der Geiger Gruppe bauten die Siebt- und Achtklässler einen Platz für eine Feuerstelle mit Sitzgelegenheiten aus Grüntensteinen. Des Weiteren werden jährlich die drei besten Absolventen des Oberstdorfer Gymnasiums sowie der Oberstdorfer Hauptschule mit dem Wilhelm-Geiger-ausgezeichnet. Und im Bereich Sportsponsoring unterstützt das Unternehmen mit dem GeigerCup eine Ski- und Langlauf-Rennserie für Kinder- und Jugendliche der Region Oberallgäu.

Auszeichnung für Ausbildung und Duales Studium

751 Firmen, darunter auch die Geiger Gruppe, haben an einer unabhängigen Studie des führenden Wirtschaftsmagazins „Capital“ zu Deutschlands besten Ausbildern teilgenommen. Ziel der Studie war es, die Erfolgsfaktoren, Stärken und Chancen der Unternehmen für die Ausbildung und das duale Studium herauszuarbeiten. Der Konzern punktete dabei nach eigenen Angaben in allen Kriterien und sicherte sich in den Kategorien „Ausbildung“ und „Duales Studium“ jeweils 4 von 5 Sternen. Damit soll die Geiger Gruppe zu den besten Ausbildern Deutschlands zählen.

„Auch in Zukunft geht es darum, ein starker Partner zu sein – für unsere Kunden, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch für die Gesellschaft“, erklärt Josef Geiger, geschäftsführender Gesellschafter in vierter Generation. „Unser Ziel ist es, bei herausfordernden Aufgaben wie Umweltschutz, Innovation und Unternehmenskultur besser und dadurch attraktiv zu sein.“

Lust auf ein paar Video-Einblicke in die Geiger Gruppe?

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