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Einfache RFID-Lösung zur Produktkennzeichnung

Im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen jährlichen Prüfung von Betriebsmitteln ist eine eindeutige Kennzeichnung und Identifizierung die Grundvoraussetzung. Bislang erfolgte diese meist durch Typenschilder, Barcodes und Etiketten.

Eine Verknüpfung im Rahmen der Betriebsmittelprüfung zur rechtssicheren Dokumentation war so jedoch nur schwer oder teilweise auch gar nicht möglich. Der Seil- und Hebetechnikspezialist Carl Stahl aus Süßen hat deshalb eine smarte RFID-Lösung für die transparente Betriebsmittelverwaltung und Inventarisierung entwickelt: den „Chipster“ – einen Kabelbinder mit integriertem RFID-Transponder, der auch für die nachträgliche Produktkennzeichnung bestens geeignet ist.

Der Chipster kann überall dort zur eindeutigen – und ggf. auch zur nachträglichen – Kennzeichnung eingesetzt werden, wo Produkte bisher noch nicht über eine herstellerseitige Transponderkennzeichnung verfügen. Die eindeutige Identifizierung ist vor allem bei den gesetzlich vorgeschriebenen jährlichen Betriebsmittelprüfungen von Vorteil und generiert einen erheblichen Mehrwert, der sich durch Zeitersparnis und Transparenz auszeichnet.

Im Prinzip kombiniert der Chipster die Merkmale eines Kabelbinders mit der RFID-Technik. Dazu wurde ein passiver Transponder in den Kopf des Kennzeichnungsbinders integriert. Der hochwertige ETFE-Kunststoff gewährleistet eine hohe Flexibilität sowie eine einfache und schnelle Montage – und ermöglicht dadurch den vielfältigen Einsatz unter verschiedensten Umweltbedingungen, selbst in rauer Industrieumgebung.

Seine Beständigkeit gegenüber Hitze, Wasser sowie extremen Belastungen und Erschütterungen wurde in mehreren Testreihen geprüft und bestätigt. Die Möglichkeit unterschiedliche Produktgrößen und -formen mit dem Chipster zu kennzeichnen, zeigt zudem die breiten Anwendungsmöglichkeiten im Vergleich zu herkömmlichen Barcodes.

Der RFID-Transponder im Chipster arbeitet mit der 13,56 MHz Frequenz – ISO 15693, wodurch das Auslesen mit einem Standard HF-Lesegerät möglich ist. Aufgrund der geringen Größe des Transponders wird allerdings das Auslesen der Informationen mit einem Punkt-Lesegerät empfohlen. Darüber hinaus kann der Anwender beim Einsatz des Chipsters weiterhin seine bestehende Softwarelösung verwenden, da die Daten direkt an jedes Drittsystem übertragen werden können.

Optional kann der Kabelbinder durch einen eindeutigen Farbclip, den sogenannten „Clipster“, ergänzt werden. Dieser kann unabhängig vom Kabelbinder gewechselt werden und ist in verschiedenen Farben erhältlich. Die Farbe des Clipsters kann so beispielsweise das Jahr der nächsten Prüfung signalisieren.

Foto: Foto: Bundesverband Gipsindustrie

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Gesetz mit Sprengkraft

Die EU-Richtlinien zur Kennzeichnung und Nachverfolgung von Explosivstoffen für zivile Zwecke gelten seit dem 5. April 2015. Viele Steinbruchbetriebe haben noch kein elektronisches Sprengmittel-Lagerbuch, nicht zuletzt wegen hoher Kosten. Vorstellung eines günstigen und funktionstüchtigen Track & Trace-Systems.

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Schweres wiegen leicht gemacht

Firma Bitzer informiert auf der bauma in München über seine neue, webbasierte Waagensoftware.

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Informationen per Fingertipp

Der Aufwand für die Beschaffung und Verwertung von Informationen der Produktionsprozesse kann enorm sein. Durch intelligente Vernetzung der Produktionsanlagen lassen sich Materialflüsse optimieren und eine umfassende Transparenz über Bestand und Bedarf erzielen.

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Reifenkennzeichnung wird kontrolliert

Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz hat am 18. März darüber informiert, dass die Staatlichen Gewerbeaufsichtsämter Marktüberwachungsmaßnahmen durchführen, um die Kennzeichnung von Reifen bezüglich ihres Rollwiderstands und ihrer Nasshaftung zu überprüfen.

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