Foto: Bettazza Graniti SA

Bettazza Graniti

Einzigartige Gneisformation entdeckt

In den Tessiner Alpen ist nach 60 Mio. Jahren eine Gneisformation zugänglich geworden. Die Schweizer Firma Bettazza Graniti vertreibt den Nutzstein nun unter dem Markennamen Rovana.

Das Spektrum der Gneisplatten wird durch einen eleganten, originellen und auserlesenen Stein bereichert. Der Name des Sensationsfunds ist Rovana, nach dem Wildbach, der im Maggiatal von der Walserkolonie Bosco Gurin nach Cevio fließt, wo sich der Steinbruch Boschetto der Firma Bettazza Graniti befindet. In der Schweiz, am Fusse der Tessiner Alpen und in der dortigen Gneisader ist es zu einer unerwarteten Überraschung gekommen. Dort sind Mitarbeiter von Bettazza Graniti auf eine Art geologische Blase gestoßen, eine etwa 15 m. dicke Gneisschicht mit wellenförmiger Struktur. Nur eine Kombination aus Zufall und Unternehmergeist hat diesen Stein nach unendlich langer Zeit auftauchen lassen.

Dekorativer Stein

Die Beschaffenheit dieses Steins dürfte auf dem Markt großes Interesse hervorrufen, denn er eignet sich perfekt für Inneneinrichtungen, bei denen mit einem Material gearbeitet wird, das durch die Exklusivität seines Designs besticht. Mit Rovana lassen sich Platten auch großer Dimensionen zu Fußböden oder Oberflächen zusammenfügen. Die weißen Linien, die auf der Oberfläche von Rovana wellenförmige Zeichnungen bilden, erinnern an den Lauf eines Bachs. Gemeinsam mit dem auserlesenen schwarzen Hintergrund verleihen sie dem Stein seine Eleganz.

Zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten

“Wir haben festgestellt, dass es in der Hauptader Aufschlüsse von unterschiedlichem Material gab und haben weiter in diese Richtung gegraben. So haben wir eine sechs Meter dicke Ader mit ästhetischen Eigenschaften gefunden, die sich stark von jenen des Boschetto, unserem traditionellen Produkt, unterscheiden. Wir gruben weiter und entdeckten eine weitere fünfzehn Meter dicke Ader“, berichtet Mauro Bettazza. Der Sohn des Firmengründers Umberto Bettazza, eines dipliomierten Steinhauers, der die Firma in den 1950er Jahren als 20jähriger ins Leben rief, trat in den 1990er Jahren in die Geschäftsleitung des Unternehmens ein, das sich auf die Gewinnung von Granit spezialisiert hat. Der Abbau und die Bearbeitung erfolgte zunächst in zwei gegenüberliegenden Seiten des Maggiatales auf ca. 1.000 m über NN. Beim Transport des abgebauten Materials von einer zur anderen Talseite kamen anfangs Schwebebahnen und danach Hebewinden zum Einsatz. Für lange Zeit wurden die Dimensionen der abgebauten Blöcke durch die bescheidenen Transportmittel für die Wegschaffung eingeschränkt. Ende der 1960er Jahre wurde der neue Standort Cevio mit einem Büro und einer mechanische Werkstatt eröffnet, wo auch zwei Diamantfräsemaschinen installiert wurden. Ein Teil dieses Gebäudes wird noch heute für die Verarbeitung von Granit genutzt. 1991 wurde eine neue Halle errichtet, 1994 folgten neue Bürogebäude. Mitte der 1980er Jahre übernahm Bettazza Umberto die Firma Graniti Rovana SA mit Sitz in Boschetto. Zu Hochzeiten hatte die Firma bis zu 40 Mitarbeitern. Durch mehrere grössere Investitionen und Restrukturierungen konnten die konjunkturell schwierigen 199er Jahre überstanden werden. Heute werden 20 Mitarbeiter beschäftigt.

Mauro Bettazza bezeichnet den nun entdeckten Stein als eine Rarität für diese Gegend. “Viele Jahre lang wurden keine Adern mit neuen Eigenschaften entdeckt und Rovana ist wirklich etwas ganz Einzigartiges in der Schweiz”.

Es sei nun an den Architekten und Designern, das ästhetische Potenzial von Rovana und seine Verwendungsmöglichkeiten im Bausektor zu bewerten. Rovana werde mit seiner einzigartigen Eleganz sicher ihre Kreativität anregen.

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