Image
AdobeStock_12330560.jpeg
Foto: Dan Race - stock.adobe.com
Der Bund will auch 2022 mehr Geld für den Verkehr zur Verfügung stellen

Verkehrspolitik

Entwurf des Bundeshaushaltes 2022 mit steigenden Verkehrsinvestitionen

In dem vom Bundeskabinett beschlossenen Entwurf des Bundeshaushaltes 2022 wurden die Weichen für die Fortsetzung des Investitionshochlaufs gestellt. Allerdings nicht für den Straßenbau.

So ist vorgesehen, die Investitionen bzw. Investitionszuschüsse des Bundes in Fernstraßen, Schienenwege, Wasserstraßen und den kombinierten Verkehr im kommenden Jahr auf 19,2 Mrd. Euro zu erhöhen. Damit stehen 1,75 Mrd. Euro mehr zur Verfügung als 2021. Deutlich aufgestockt werden die Investitionszuschüsse für die Schieneninfrastruktur und für die Investitionen in die Bundeswasserstraßen. Die geplanten 9,3 Mrd. Euro für die Schienenwege und 1,4 Mrd. Euro für die Wasserstraßen setzen wichtige Akzente, um die Kapazitäten umweltfreundlicher Mobilitätsträger auszubauen.

Knackpunkt Straßenbau

Die Investitionen für die Bundesfernstraßen sollen gegenüber dem laufenden Jahr um immerhin 375 Mio. Euro zurückgehen. Bei weiter leicht steigenden Baupreisen entspricht dies einem realen Rückgang von rund 7 %. Müller: „Eine echte Verkehrswende bekommen wir nur hin, wenn wir Mobilität im Rahmen eines ganzheitlichen Verkehrssystems denken. Die Straße wird auch weiterhin einen großen Stellenwert für den Gütertransport einnehmen und Mobilität für die Bürgerinnen und Bürger ermöglichen“, kommentierte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Tim-Oliver Müller, die Zahlen. Es dürfe daher nicht darum gehen, Straßenbau zu verhindern, sondern es gelte die Mobilität auf der Straße insgesamt klimafreundlicher zu gestalten. Denn der unbefriedigende Zustand der Fernstraßen, vor allem der Brücken, habe viele negative Auswirkungen auf das tägliche Leben. Müller: „Spätestens wenn Industrieproduktion aufgrund von Warenmangel stillsteht oder größere Umwege im alltäglichen Pendlerverkehr gefahren werden müssen, werden kaputte Bundesfernstraßen zu einem echten Mobilitätsproblem.“

Foto: Anjes Tjarks

Verkehrspolitik

Hamburg erhält für den Verkehr ein eigenes Ressort

Mehr als 100 Tage nach der Bürgerschaftswahl in Hamburg haben SPD und Grüne den Koalitionsvertrag unterzeichnet, wurde der Sozialdemokrat Peter Tschentscher erneut zum Bürgermeister gewählt und die Senatoren und Senatorinnen bestätigt. Das nun eigenständige Verkehrsressort wird von dem Grünenpolitiker Dr. Anjes Tjarks geführt.

Foto: Foto: Bundestag

Archiv

Haushaltsdebatte 2019: 17 Mrd. für Verkehrsinvestitionen

Heute diskutierte der Bundestag im Rahmen der Haushaltsdebatte den Einzelplan 12, der des Bundeministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur. Wie alle anderen auch soll er nach den bis zum Freitag andauernden Beratungen sämtlicher Einzelpläne des Bundes an den Haushaltsausschuss überwiesen werden.

Verkehr

Nationales Personenverkehrsmodell

Das neue Nationale Personenverkehrsmodell des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK steht ab sofort zur Verfügung. Es erlaubt Behörden, Verkehrsunternehmen und anderen Akteuren, die Auswirkungen ihrer Vorhaben auf das Mobilitätsverhalten der Bevölkerung abschätzen und damit planen zu können.

Wir haben noch mehr für Sie!

Aktuelle Entwicklungen in der Branche, neue Maschinen und Anlagen, Tipps zur Betriebsführung und Erfahrungsberichte gibt es alle 14 Tage aus unseren Fachredaktionen direkt ins Postfach: nützlich, übersichtlich und auf den Punkt.
Melden Sie sich jetzt für unsere Newsletter an - schnell und kostenlos!
Asphalt & Bitumen Newsletter
 
Straßen- und Tiefbau Newsletter
 
Steinbruch und Sandgrube Newsletter
 
DSB – Die Schweizer Baustoffindustrie Newsletter
 
Wir geben Ihre Daten nicht an Dritte weiter. Die Übermittlung erfolgt verschlüsselt. Zu statistischen Zwecken führen wir ein anonymisiertes Link-Tracking durch.