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Foto: Liebherr
Der LR 1250.1 unplugged ist weltweit der erste batteriebetriebene Raupenkran.

Ein gutes erstes Halbjahr

Erfreuliche Geschäftsentwicklung bei Liebherr

Die Umsätze steigen um 13,4%, die Auftragseingänge bewegen sich auf einem Rekordniveau. Die Liebherr-Gruppe zeigt sich mit den Halbjahresergebnissen sehr zufrieden und geht davon aus, dass sich dieser Trend fortsetzt.

Die Firmengruppe verzeichnet zum 30. Juni 2021 einen Umsatz von 5,616 Mrd. Euro. Damit hat das Unternehmen eine Umsatzsteigerung von 663 Mio. Euro oder 13,4% über Vorjahresniveau erreicht.

Bau- und Miningmaschinen sind die Gewinnbringer

Der Umsatz in den Produktsegmenten Erdbewegungsmaschinen, Materialumschlagmaschinen, Spezialtiefbaumaschinen, Mobil- und Raupenkrane, Turmdrehkrane, Betontechnik und Mining wuchs insgesamt um über 16%. In den Produktsegmenten Maritime Krane, Aerospace und Verkehrstechnik, Verzahntechnik und Automationssysteme, Kühl- und Gefriergeräte sowie Komponenten und Hotels stieg der Umsatz gesamthaft um über 7%.

Die regionale Verteilung der Umsätze hat sich im ersten Halbjahr 2021 zugunsten Europas und den amerikanischen Märkten verschoben. Dort wurden teilweise deutliche Umsatzzuwächse erreicht. In vielen Märkten Asiens, Afrikas sowie des Nahen und Mittleren Ostens ist der Einfluss der Pandemie auf die Geschäftstätigkeit nach wie vor zu spüren, was sich in Umsatzeinbußen niederschlägt.

Bessere Auftragslage bei allen Produkten

Die Auftragslage verbesserte sich in allen Produktsegmenten merklich. Nie zuvor gingen binnen eines halben Jahres so viele Aufträge ein. Der kräftigen Nachfrage und der momentan angespannten Situation auf einigen Beschaffungsmärkten geschuldet, bewegt sich der aktuelle Auftragsbestand der Firmengruppe ebenfalls auf einem hohen Niveau.

Investitionen in die Standorte

Deutlich zugenommen haben auch die Investitionen. So investiert die Firmengruppe u.a. in den Ausbau ihrer Standorte. Gleich zwei Großprojekte sollen in den kommenden Jahren in Ehingen realisiert werden: Zum einen ist bis 2022 der Neubau der Reparaturniederlassung Süd im Ehinger Gewerbegebiet Berg geplant, zusätzlich werden bis 2024 das neue Ersatzteil- und das neue Serienlager in Betrieb sein. Zum anderen soll in Ehingen bis 2030 das Werksgelände großflächig mit um eine grüne Fabrik erweitert werden, um ihre Produktionskapazitäten für die steigende Nachfrage nach Mobil- und Raupenkranen auszubauen.

Außerhalb Europas hat Liebherr mit der Errichtung eines neuen Werkes am Standort Dalian in China begonnen. Damit baut die Firmengruppe die Produktion von Großwälzlagern, Getrieben und Hydraulikzylindern für den chinesischen Markt weiter aus. Die Produktion soll Ende 2022 starten.

Entwicklungsschwerpunkte

Über alle Produktsegmente hinweg arbeiten die Ingenieurinnen und Ingenieure der Firmengruppe an neuartigen Lösungen. Ein Entwicklungsschwerpunkt liegt dabei auf der Digitalisierung, ein weiterer auf neuen Antriebstechnologien etwa für die Bau- und Gewinnungsindustrie, die Luftfahrt, für Schienenfahrzeuge und Nutzmaschinen.

Ausblick auf das zweite Halbjahr 2021

Aufgrund der erfreulichen Entwicklung der Nachfrage im ersten Halbjahr 2021 geht die Firmengruppe aktuell davon aus, zum Jahresende den zweithöchsten Umsatz der Firmengeschichte zu erreichen und somit nur noch leicht unter dem Umsatzniveau vor der Corona-Pandemie zu liegen. Veränderung in den makroökonomischen Rahmenbedingungen, die schwierige Situation an den Beschaffungsmärkten oder neuerliche Einschränkungen der Geschäftstätigkeit aufgrund der Corona-Pandemie stellen Risiken für die weitere positive Entwicklung dar, die allerdings in ihren Auswirkungen für das Jahr 2021 kontrollierbar bleiben.

www.liebherr.com

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