Foto: Abbildung: Wikipedia/Dr. F. Nemos

Archiv

Ergänzendes Planfeststellungsverfahren abgeschlossen

Mit dem Änderungsbeschluss für die Verkehrseinheit 1.3 der A 14 von Colbitz bis Dolle liegen jetzt die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Bau eines weiteren Abschnitts der A 14-Nordverlängerung vor. Damit ist das vom Bundesverwaltungsgericht vorgeschriebene ergänzende Verfahren abgeschlossen.

Der Planänderungsbeschluss wird zwei Wochen lang – in der Zeit vom 16. bis 29. Februar – öffentlich ausgelegt. Mit dem Ende der Auslegungsfrist gilt der Beschluss gegenüber allen als zugestellt, die vom Bau des knapp 11 km langen Autobahnabschnitts (voraussichtliche Kosten: rd. 77 Mio. Euro) betroffen sind. Gegen den Beschluss kann innerhalb eines Monats nach Zustellung Klage beim Bundesverwaltungsgericht erhoben werden. Wenn dieser Fall eintritt, muss der Beschluss vom Gericht überprüft werden.

Das ergänzende Planfeststellungsverfahren für den Abschnitt Dolle-Colbitz (VKE 1.3) war im Ergebnis des Beschlusses des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG) vom 8. Januar 2014 erforderlich geworden. Zur Heilung der in der Begründung zum Urteil vom BVerwG aufgezeigten Mängel waren im Wesentlichen folgende Aufgaben abzuarbeiten:

Änderung des Planfeststellungsbeschlusses zur VKE 1.2 vom 05.03.2010 = gt; Herausnahme des nördlichen Stummels VKE 1.2N (ist bereits mit Planänderungsbeschluss vom 01.06.2015 erfolgt),

- ergänzendes Planfeststellungsverfahren für den neuen Gesamtabschnitt bestehend aus der VKE 1.2N und der VKE 1.3 mit neuer Umweltverträglichkeitsprüfung, neuer Öffentlichkeitsbeteiligung und neuer Gesamtabwägung,

- Prüfung der kumulativen Wirkung der militärischen Übungsstadt „Schnöggersburg“ und der A 14 in diesem Teilabschnitt auf die Vogelart „Ziegenmelker“,

- Ermittlung einer möglichen, artenschutzrechtlich relevanten signifikanten Steigerung des Tötungsrisikos des Nachtkerzenschwärmers sowie Durchführung einer Ausnahmeprüfung nach § 45 Abs. 7 Bundesnaturschutzgesetz wegen einer möglichen Verletzung des Zugriffsverbots (§ 44 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG) für zwei Käferarten (Eremit, Heldbock).

Foto: LSBB

Autobahnbau

Planfeststellungsbeschluss für weiteren Abschnitt der A 14

Mit dem Planfeststellungsbeschluss für einen weiteren Abschnitt der A 14-Nordverlängerung liegen nun die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Weiterbau der Trasse von Lüderitz bis Stendal (Verkehrseinheit 1.5) vor.

Foto: Foto: Deges

Archiv

Bundesverwaltungsgericht stoppt vorläufig Weiterbau der A 14

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat am 8. Januar 2014 den Planfeststellungsbeschluss des Landesverwaltungsamtes Sachsen-Anhalt für den Neubau der Bundesautobahn A 14 im Abschnitt von Colbitz bis Dolle für rechtswidrig und nicht vollziehbar erklärt.

Hier läuft das Planfeststellungsverfahren: zwischen Seehausen und Wittenberge
Foto: VErkehrsministerium Sachsen-Anhalt

A 14

Planfeststellungsverfahren abgeschlossen

Mitte Februar wurde das Planfeststellungsverfahren für den nördlichsten Abschnitt des A-14-Lückenschlusses (Magdeburg-Schwerin) auf dem Boden von Sachsen-Anhalt abgeschlossen.

Foto: Abbildung: DEGES

Archiv

Weiterer Planfeststellungsbeschluss

Exakt 4.270 Seiten und Kartenmaterial mit einer Fläche von mehr als zwei Volleyballfeldern umfasst der Planfeststellungsbeschluss für den 18 km langen Abschnitt der A 14 zwischen den Anschlussstellen Stendal/Mitte und Osterburg.

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