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Geogitter

Erstes Geogitter aus 100 % recyceltem PET-Garn

Huesker hat das weltweit erste Geogitter aus 100 % recyceltem PET vorgestellt. Erstes Produkt der ecoLine-Serie ist ein Asphaltbewehrungsgitter.

Inhaltsverzeichnis

Mit Einführung der neuen ecoLine setzt das Unternehmen auf noch umweltbewusstere Lösungen, die bereits bei der Herstellung natürliche Ressourcen schonen und auch qualitativ den konventionellen Produkten in nichts nachstehen. Den Anfang der Markteinführung bildet das seit mehr als 40 Jahren am Markt etablierte Asphaltbewehrungsgitter HaTelit C, das bei der Sanierung von Asphaltflächen eingesetzt wird. Es ist ab sofort in der ecoLine Ausführung in gewohnt hoher Qualität mit den gleichen Produkteigenschaften verfügbar. Schon bald sollen weitere Produkte der ecoLine folgen.

Bewährtes Produkt

HaTelit C wird seit mehr als 40 Jahren erfolgreich als Bewehrung bei der Sanierung von Asphaltstraßen eingesetzt. Anders als bei den klassischen HaTelit Bewehrungsgittern, die aus konventionell hergestelltem PET bestehen, werden bei der ecoLine die Garne zu 100 % durch recycelte PET-Garne ersetzt. „Der verantwortungsvolle und schonende Umgang mit Energie und Ressourcen ist Teil unserer Nachhaltigkeitsstrategie und wird in der gesamten Wertschöpfungskette gelebt“, betont Dr. F.-Hans Grandin, Geschäftsführer der Huesker Gruppe. „Zudem ist es von je her unser Ziel konventionelle Bauweisen durch den Einsatz innovativer Produkte und Anwendungen aus Geokunststoffen dort zu ersetzen, wo sie aufgrund ihrer vielen positiven Eigenschaften in Sachen Qualität, Sicherheit und Zuverlässigkeit und besonders auch Nachhaltigkeit eine bessere Alternative sind“, fügt Sven Schröer, ebenfalls Geschäftsführer bei Huesker, hinzu.

Von der Flasche zum Garn

Gewonnen wird das recycelte Material aus entsorgten PET-Flaschen, die über den Warenkreislauf in Form eines Granulates wieder einer neuen Aufgabe zugeführt werden können. „Das recycelte PET, das wir verwenden, ist ein gleichwertiger Ersatz für das originäre PET-Garn. Es ist von gleich hoher Qualität und bringt dieselben Eigenschaften mit“, so Schröer. Dies war Voraussetzung für die Produkteinführung der eco-Version, um in vollem Umfang das Einsatzgebiet des klassischen HaTelit C abdecken und gleichsam eine ressourcenschonende Alternative anbieten zu können. Zum Vergleich: Mit jedem Kilogramm Recycling-PET-Garn werden etwa 4,3 kg CO2 Emissionen eingespart, wenn auf konventionelles PET-Garn verzichtet wird. Dies entspricht einer Autofahrt von 33 km (Pkw mit Emissionen von 130 g äqu. CO2/km). Hochgerechnet auf die Produktion von Geotextilien in der Größe der Fläche eines Fußballfeldes (7.140 m2) werden etwa 1.200 kg CO2 eingespart, was einer Strecke von 42.000 km mit dem Pkw entspricht.

„Wir prüfen unsere Produkte sehr sorgfältig. Sie werden erst dann dem Markt zur Verfügung gestellt, wenn alle erforderlichen Nachweise erbracht sind und sie unsere hohen Anforderungen erfüllen. So wie es auch bei den verwendeten recycelten PET-Garnen der Fall ist“, stellt Schröer heraus. „HaTelit C ist nur der erste Schritt. Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und werden in naher Zukunft mit weiteren Produkten unsere ecoLine fortsetzen“, so Schröer.

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Umwelt-Produktdeklaration für Geogitter

Nachhaltiges Bauen schließt die Verwendung nachhaltiger Baustoffe mit ein. Als erster Hersteller von Geokunststoffen hat die Huesker Synthetic GmbH, Gescher, für das Geogitter, Fortrac Typ T, die Umwelt-Produktdeklaration erhalten. Die Auszeichnung Environmental Product Declaration, kurz EPD wurde von dem Institut Bauen und Umwelt e.V. (IBU) verliehen.

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Rochaden im Spitzenmanagement

Als führender Hersteller von Geokunststoffen hat die Huesker-Gruppe, Gescher, eine neue Managementstruktur eingeführt. Damit richtet sie den Fokus künftig noch stärker auf die Bedürfnisse des Marktes und die Verbesserung von Reaktionszeiten. Zusätzlich werden Produktportfolio und Serviceleistungen weiter ausgebaut.

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Was Vliesstoffe alles können

Eine der Hauptaufgaben des IVG – Industrieverband Geokunststoffe e.V. – ist die Aufklärung über die Einsatzmöglichkeiten von Geokunststoffen und deren richtige Anwendung. Detaillierte Angaben finden sich im „Merkblatt über die Anwendung von Geokunststoffen im Erdbau des Straßenbaus“ (M Geok E).

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Verbundflexibilität – ein neuer Fachterminus

Eine optimale Bewehrung muss nach Stand der Wissenschaft über eine ausreichende Dehnsteifigkeit und Zugfestigkeit sowie ein gutes Verbundverhalten verfügen. Der Begriff Verbundflexibilität ergänzt diese bekannte Formel um einen Aspekt, der bisher in der Betrachtung fehlte und nachweislich die Interaktion zwischen Boden und Bewehrung verbessert: die Flexibilität des eingesetzten Geogitters.