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Foto: PERI GmbH
Das Mehrfamilienhaus mit rund 330 qm Wohnfläche wird nach Fertigstellung das größte gedruckte Wohnhaus Europas sein. Insgesamt sind für das Projekt sechs Wochen Druckzeit veranschlagt.

3D Druck

Europas größtes Wohnhaus aus dem Drucker

Im Stadtteil Wallenhausen in Weißenhorn entsteht erstmals ein Rohbau vollständig im 3D-Betondruck. Konkret handelt es sich bei dem Neubauprojekt um das größte gedruckte Wohnhaus in Europa.

Schicht für Schicht: Mit 18 Metern pro Minute wird in Bayern aktuell Europas größtes Wohnhaus gedruckt. HeidelbergCement liefert hierfür rund 170 Tonnen Druckmaterial, das speziell für den 3D-Druck entwickelt wurde. Der neuartige Baustoff „i.tech 3D“ kam bereits vor knapp acht Wochen beim Druck des ersten Wohnhauses in Deutschland im westfälischen Beckum zum Einsatz.„Mit dem zweiten Projekt in Deutschland gehen wir den nächsten Schritt und zeigen, dass unser Baustoff auch für den Druck größerer Wohneinheiten und Mehrfamilienhäuser geeignet ist“, sagt Dr. Jennifer Scheydt, Leiterin der Abteilung Engineering & Innovation bei HeidelbergCement Deutschland. „Das Material ist gut pumpbar und besitzt gleichzeitig sehr gute Extrusionseigenschaften. Außerdem bildet es schnell eine ausreichende Tragfähigkeit aus, damit die unteren Schichten nicht unter der Last der oberen Schichten versagen. Auch der Verbund zwischen den Schichten ist sichergestellt. Gleichzeitig sorgt die zielsichere Festigkeitsentwicklung von „i.tech 3D“ für ein Druckbild mit hoher Formtreue“, so Scheydt weiter.

Das Mehrfamilienhaus wird nach Fertigstellung das größte gedruckte Wohnhaus Europas sein. Insgesamt sind für das Projekt im bayerischen Wallenhausen sechs Wochen Druckzeit veranschlagt. Gedruckt wird das Haus von PERI mit einem 3D-Betondrucker des Typs BOD2. „Auch bei diesem Projekt setzt das PERI Team wieder auf HeidelbergCement als bewährten und innovativen Partner“, so Dr. Fabian Meyer-Brötz, Leiter 3D Construction Printing bei PERI. „Unsere Erfahrungen mit „i.tech 3D“ auf beiden Baustellen sind sehr gut und wir sind mit der Zusammenarbeit und natürlich dem Material sehr zufrieden.“

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Foto: HeidelbergCement AG / Michael Voit
Die zielsichere Festigkeitsentwicklung von „i.tech 3D“ von HeidelbergCement sorgt für ein Druckbild mit hoher Formtreue.

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