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Feingutanteil stark gesunken

Seit der Inbetriebnahme einer Nassaufbereitungsanlage von CDE wird bei Feiring Bruk deutlich mehr Feingut ausgewaschen.

Feiring Bruk betriebt im östlichen Norwegen mehr als zehn Standorte zur Gewinnung und Produktion von Schotter, Kies und Asphalt. Darüber hinaus arbeitet das Familienunternehmen in ganz Norwegen mit vielen Kunden zusammen, die mobile Brech- und Siebanlagen einsetzen. Da das Unternehmen bei seinen Abläufen generell den Fokus auf Mobilität setzt, waren die Faktoren Modularität und Mobilität, die den Kern der von CDE entwickelten Anlagen ausmachen, von entscheidender Bedeutung für Feiring Bruk.

Bislang wurden allein am Steinbruch Lørenskog zahlreiche Feinguthalden aufgehäuft. Nun wurde nach einer Aufbereitungslösung gesucht, die gleichzeitig die Möglichkeit zur Rückgewinnung wertvoller Ressourcen bietet.

Gewinnung neuer Produkte

„Wir hatten ein riesiges Lager voller Material, das wir nicht verwerten konnten und normalerweise hätten deponieren müssen“, erklärt Trygve Ollendorff, CEO der Feiring AG. „Dank unserer neuen Anlage können wir nun ausgewaschene Kleinstpartikel extrahieren und eine Reihe neuer Produkte gewinnen, die unser bisheriges System nicht verarbeiten konnte.“

Zur Ausstattung gehören der Nassaufbereitungsanlage eine mobile Nassaufbereitungsanlage M2500 E5X mit einem integrierten Trichter, einem Aufgabeförderband und einem P3-75-Infinity-Sieb, sowie eine EvoWash-Sandaufbereitungsanlage. Zur Wasseraufbereitung ist ein AquaCycle-Rundeindicker mit automatischer Dosierstation, ein AquaStore-Wassertank und eine sichere Kontrollstation vorhanden.

Tormod Wæhle, technischer Leiter bei Feiring Bruk, berichtet von einer deutlichen Reduzierung des Feinguts auf nur 8 k/t, die in Labortests nachgewiesen werden konnte. „Nach einer Reihe durchgeführter Analysen konnten wir feststellen, dass mit unserer Anlage 88 % des vorhandenen Feinguts ausgewaschen werden“, erklärt Wæhle. „Vor dem Waschen enthält das Material 65 kg Feingut pro Tonne – das gewaschene Produkt lediglich 8 kg pro Tonne. Vor dem Waschen konnten 6,5 % Feingut in der Größenordnung 0 – 20 gemessen werden. Nach dem Waschen ist ein deutlich reduzierter Feingutgehalt von nur 0,75 % festzustellen.“ Die Nassaufbereitungsanlage am Steinbruch Lørenskog ist bereits seit 2016 in Betrieb. Den Erfolg des Projekts gab das Unternehmen auf einem kürzlich veranstalteten Open-Day-Event bekannt, der in Zusammenarbeit mit CDE organisiert wurde.

Eunan Kelly, der als regionaler Leiter für Nordeuropa bei CDE tätig ist, erklärt: „Ein verbreitetes Problem bei der Aufbereitung von Sand und Zuschlagstoffen ist die Suche nach einem Absatzmarkt für die großen Mengen von Feingut in der Größenordnung 0 – 20. Mit der neuen Waschanlage von CDE, die nach dem hocheffizienten Ansatz konzipiert wurde, bei dem die Ingenieure während der gesamten Konstruktions- und Inbetriebnahmephase eng mit dem Kunden zusammenarbeiten, ist Feiring Bruk nun in der Lage, einen sehr großen Teil des überschüssigen Produkts zu nutzen.“

Gesenkter Frischwasserverbrauch

CDE-Systeme sind so ausgelegt, dass bis zu 90 % des verwendeten Wassers wieder zurückgeführt werden können. Dadurch wird die benötigte Menge an frischem Nachfüllwasser maßgeblich reduziert. Zusätzlich zu dem im System gespeicherten Wasser nutzt Feiring Bruk die Konstruktion der Anlage auf einer geneigten Asphaltfläche, um Wasser in das Wasserbecken fließen zu lassen, das speziell als Speicher angelegt wurde. Auf diese Weise entsteht ein beinahe geschlossenes System.

Dank der verbesserten Siebgenauigkeit, die mit der neuen Waschanlage erreicht werden kann, ziehen die gewonnenen Produkte die Aufmerksamkeit von neuen Interessenten und potenziellen Kunden in ganz Norwegen auf sich. „Unsere Kunden wollen entwässertes Kies in der Größenordnung 8 – 16, damit kein Feingut enthalten ist. Wir können nun sogar Kies in der Größenordnung 4 – 16 liefern, das gewaschen wurde und frei von Feingut ist”, sagt Tormod Wæhle und konkretisiert: „Wir können die Rohstoffe nun auch viel besser nutzen“.

Das gewaschene Material wird unter anderem in der Produktion von Asphalt, Beton, Kabelsand und Pflastersteinen angewendet. 

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