Kurz vor Weihnachten beglücken viele Unternehmen ihre Kunden mit Geschenken.
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Geschenkte Tops und Flops

Der Wert eines Geschenkes sollte 15 Euro nicht überschreiten. Wir haben Kleinigkeiten zusammengestellt, die entweder groß rauskommen (Top) oder die man sich getrost schenken kann (Flop).

Inhaltsverzeichnis

Kulinarisches

Top: Spezialitäten mit Bezug zur Firma

Ob süß, salzig, alkoholisch oder würzig – Kulinarisches kommt in der Regel gut an. Damit der Empfänger das Geschenkte mit Ihrer Marke bzw. Ihrem Namen verbinden kann, reicht es nicht, nur das Logo auf das Präsent zu drucken. Wählen Sie eine Spezialität aus Ihrer Region oder Ihren persönlichen Lieblingswein. Alternativ können Sie auch etwas Alltägliches in der Farbe Ihres Firmenlogos erstellen lassen, Marmelade bietet hier zum Beispiel viele Möglichkeiten und ist gleichzeitig der Bringer am Frühstückstisch. Ebenfalls eine prima Idee: der Adventskalender, z.B. mit einer Süßigkeit für jeden Tag, wird sich in der Vorweihnachtszeit garantiert einen Platz auf dem Schreibtisch oder im Kinderzimmer erobern. Wichtig bei allem ist nur: Wählen Sie etwas Haltbares aus.

Flop: Die wahllose Pralinenschachtel

Die Pralinenschachtel oder der Präsentkorb ohne Bezug zur Firma machen sicherlich Freude, nur Ihr Name bleibt dabei auf der Strecke.

Tragbares

Top: Schutzkleidung

Sicherheitsschuhe, Helme, Mützen, Taschen – sie machen das Leben sicherer, einfacher, wärmer. Viele Unternehmer lassen sich nicht lumpen und verschenken sogar hochwertige, teure Softshell-Jacken. Was jedoch nicht bedacht wird: Niemand – egal ob in der Freizeit oder im Beruf – möchte als Werbeplakat durch´s Leben gehen, d.h. eine noch so hochwertige Tasche, auf der aber ein Werbeslogan prangt, wird zum einsamem Dasein im hintersten Schrankwinkel verdammt sein. Wer sein eigentlich sehr sinnvolles Geschenk vor solchem Schicksal bewahren will, sollte mutig sein und das Logo entweder äußerst dezent platzieren oder sogar ins Innere von Jacke, Tasche und Co. verbannen. Farblich können Sie ja trotzdem eine gedankliche Brücke zur Firma bauen. Achtung: Da diese Art von Geschenken sehr wertvoll sein können, niemals einen Amtsträger damit beschenken. Dieser könnte in den Verdacht der Korruption geraten. Wenn man der Meinung ist, einen Amtsträger durch dieses Geschenk vor Kälte und Gefahren schützen zu wollen, sollte man sich unbedingt eine Genehmigung seines Dienstherren einholen.

Flop: Kleidung mit großflächiger Werbung

Regenjacken, Schirme, Handschuhe lassen sich wunderbar mit dem Firmenlogo bedrucken, doch gerade das führt dazu, dass das Accessoire gar nicht oder nur im Dunkeln benutzt wird. Dafür, dass Ihr Name im stillen Kämmerlein oder gar in der Altkleidersammlung versauert, sind solche Gaben einfach zu teuer.

Fürs Schlüsselbund

Top: Einkaufschips & Co.

Mit Einkaufschips, kleinen Taschenlampen, Flaschenöffner, Taschenmesser oder einem Datenstick machen Sie nichts verkehrt. Es sind Gegenstände, die im Fall der Fälle nützlich sind. Diese Präsente müssen sich allerdings gegen hohe Konkurrenz durchsetzen, hierbei sollten Sie Ihren Namen, sei es durch Farbe, Form oder durch ein bemerkenswertes Detail, ins Rampenlicht stellen. Datensticks beispielsweise setzen der Phantasie kaum Grenzen. Achten Sie bei diesen vergleichsweise kostengünstigen Gegenständen auf eine hohe Qualität, denn es kann Ihrem Ansehen schaden, wenn sich etwas billig anfühlt oder vielleicht sogar gleich kaputt geht.

Fürs Büro

Top: Schreibtischutensilien

Wer eine Alternative zum Kugelschreiber sucht, ist beispielsweise mit einem Klebezettel-Block, unter dem Markennamen „Post it´s“ bekannt, gut beraten, davon kann man nicht genug haben. Gleiches gilt für Becher, Tassen oder Trinkflaschen. Letztere haben gute Chancen, auch in der Freizeit genutzt zu werden, z.B. beim Sport, beim Picknick. Auch wenn Termine zunehmend in Outlook und Smart-Phone eingetragen werden – der Wand- oder Übersichtskalender wird immer noch gebraucht. Für den schnellen Überblick über Wochentage und Kalenderwochen gibt es nichts Besseres. Beim Bayerischen Industrieverband Steine und Erden (BIV) sind Wandkalender mit Motiven aus der Steine- und Erdenindustrie erhältlich. Was ebenfalls wieder im Kommen ist: simple Notizbücher.

Flop: Kalender/Stifte

In Zeiten von Outlook ist der Taschenkalender out. Kugelschreiber und Bleistifte sind zwar nützlich, doch selbst der ausgefallenste Stift wird es schwer haben, sich gegen die Masse durchzusetzen.

Für Kinder

Top: Puzzle/Malbücher

Einem Geschenk, von dem man weiß, dass es garantiert weiterverschenkt wird, traut man wenig Werbewirksamkeit zu. Jedoch: Das Ziel, nämlich Freude auszulösen, lässt sich kaum besser als mit einem kindgerechten Geschenk erreichen. Jeder Erwachsene steht in Kontakt mit Kindern, selbst wenn er keine eigenen hat, gibt es Nichten, Neffen, Nachbars- und Patenkinder. Die Freude eines Kindes ist ansteckend: Wenn sie strahlen, freuen sich auch die Erwachsenen. Hier ist es relativ einfach, die besagte Brücke zu Ihrem Unternehmen zu bauen: ein Puzzel oder Malbuch mit einem Motiv aus der Steine- und Erdenindustrie, ein Spielbausatz von einem Gebäude, einer Brücke oder einer Maschine, ein Buch, das sich mit Baustellen beschäftigt, ein Geschicklichkeitsspiel oder gerne auch den guten alten Luftballon.

Flop: Schmusetiere

Horden an Kuschelhasen und Stofflöwen bevölkern Deutschlands Kinderzimmer. Vor diesem Hintergrund ist die Chance relativ gering, dass der beschriftete Teddy in den allgemein gut bestückten Streichelzoo aufgenommen wird. Das Geld ist in ein sinnvolles Spielzeug wesentlich besser investiert. Ute Schroeter

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Archiv

Tops und Flops der Werbegeschenke

Werbegeschenke müssen nicht teuer sein. Wie sich Ihr Name mit einer kleinen Aufmerksamkeit direkt ins Herz des Empfängers mogelt.

Ein Geschenk ist eine nett gemeinte Geste. Wer nicht aufpasst, tappt jedoch in die Verdachtsfalle, andere mit dem Geschenk zu bestechen.
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Korruption

Bestechung: „Kekse sind erlaubt.“

Gerade in der Weihnachtszeit beschenken viele Unternehmen ihre Kunden. Wir fragten die Rechtsanwältin Dr. Vivien Veit, wie nett gemeinte Gesten nicht zur Korruptionsfalle werden.

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Gutes Personal finden mit Talents Connect

Die Steine- und Erdenindustrie hat so ihre Schwierigkeiten, um Auszubildende und Facharbeiter zu finden, die wirklich mit Spaß bei der Sache sind. In Teil 9 der Serie Fachkräftemangel stellen wir die Internetplattform „Talents Connect“ vor, die etwas andere Art für Unternehmen bei der Suche nach Azubis.

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Arbeitssicherheit

Schuhe mit Alarmanlage

Die Digitalisierung macht auch vor Schuhen nicht Halt. Mit Hilfe von Lasersensoren erkennen intelligente Arbeitsschuhe Hindernisse und warnen ihre Träger.

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