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Foto: Strabag
Asphalteinbau auf der B 467

Unternehmen

Großaufträge bescherten der Strabag 2020 im Verkehrswegebau ein Auftragsplus 

Eine anhaltend robuste Baukonjunktur, die erfolgreiche Akquise einiger Großaufträge und der erneut milde Winter haben das Geschäft der Kölner Strabag AG im Verkehrswegebau 2020 gestützt.

Die fortdauernde Coronavirus-Pandemie blieb bislang unterm Strich für die Bücher und die Baustellen der deutschen Marktführerin weitestgehend ohne negative Folgen. Trotz der spürbar rückläufigen Ausschreibungsaktivität der öffentlichen Hand verzeichnete die Strabag AG im Geschäftsjahr im Segment Verkehrswegebau ein kräftiges Auftragsplus von 12 % sowie ausgelastete Kapazitäten bei einer Bauleistung von mehr als 3 Mrd. Euro.

Auftragseingang steigt trotz Rückgang im Flächengeschäft

Dank des Zuschlags für den Bau gleich mehrerer Großprojekte im Jahresverlauf übertraf der Auftragseingang der Strabag im Verkehrswegebau die Rekordmarke aus dem Jahr zuvor: Das Volumen der neu akquirierten Aufträge summierte sich 2020 auf mehr als 3,7 Mrd. Euro (2019: 3,3 Mrd. Euro). Maßgeblich für die positive Entwicklung waren Großaufträge für bedeutende Autobahnbaumaßnahmen, wie für den Lückenschluss der A 49 zwischen Schwalmstadt und dem Ohmtal-Dreieck, den 8spurigen Ausbau der A-7-Hochstraße Elbmarsch (K 20) in Hamburg und den Weiterbau der A 26 zwischen Jork und der neuen Anschlussstelle Hamburg-Hafen. Diese Erfolge kompensierten im Jahr 2020 die bundesweiten Rückgänge im Flächengeschäft der Strabag, durch die Corona-bedingt verstärkte Zurückhaltung der Kommunen bei der Ausschreibung neuer Infrastrukturprojekte.

Der solide Auftragsbestand und die baugünstige Witterung sorgten für einen erneuten Wachstumsschub auf ohnehin schon hohem Niveau: Die Bauleistung im Verkehrswegebau kletterte 2020 um weitere 5,0 % auf einen neuen Höchststand von gut 3,1 Mrd. Euro. Parallel dazu stieg der Auftragsbestand in diesem Segment kräftig: Zum Jahresbeginn betrug er 2,75 Mrd. Euro – ein Plus von mehr als 30 % im Vergleich zum Vorjahr. Die erfreuliche Geschäftsentwicklung wirkte sich 2020 auch positiv auf die Beschäftigung aus. Zum Jahresultimo beschäftigte das Unternehmen 13.546 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Segment Verkehrswegebau und damit 366 mehr als ein Jahr zuvor.

Start ins neue Geschäftsjahr mit dickem Auftragspolster

Zu Beginn des laufenden Jahres baute die Strabag AG dank erfolgreicher Akquise eines Großprojekts ihr Auftragspolster im Verkehrswegebau weiter aus und fühlt sich gut gewappnet für die Herausforderungen infolge der anhaltenden Coronavirus-Pandemie im laufenden Geschäftsjahr.

Im Flächengeschäft mit den Kommunen agiert das Unternehmen seit längerem mit gezielter Zurückhaltung, da die fortgesetzt rückläufige Ausschreibungsaktivität am Markt einen signifikanten Preisrutsch ausgelöst hat. Mit dieser betriebswirtschaftlichen Entscheidung nimmt das Unternehmen einen Rückgang beim Auftragseingang 2021 bewusst in Kauf: „Die sinkende Zahl neuer Ausschreibungen hat am Markt die Preise unter Druck gesetzt. Wir werden aber keine Angebote unter Herstellkosten abgeben und nehmen neue Aufträge nur selektiv an“, erklärte Strabag-Vorstand Marcus Kaller und ergänzte: „Nach den Erfahrungen des Vorjahres sind wir sehr zuversichtlich, dass die Coronavirus-Pandemie den Betrieb auf unseren Baustellen im Verkehrswegebau auch 2021 nicht nachhaltig beeinträchtigen wird.“

Foto: Copyright: Christoph Seelbach

Strabag AG

Auftragsrekord im Verkehrswegebau

Das Jahr 2018 bescherte der Strabag AG im Verkehrswegebau ein kräftiges Plus bei den Bauleistung und der Beschäftigung.

Foto: Strabag AG/Thomas L. Fischer

Unternehmen

Verkehrswegebau der Strabag boomt ununterbrochen

Die Baukonjunktur und der milde Winter haben das Geschäft der Kölner Strabag AG im Verkehrswegebau 2019 gestützt. Die stabile Nachfrage bescherte ein Geschäftsjahr mit leichtem Leistungswachstum auf hohem Niveau und gut gefüllten Auftragsbüchern.

Foto: Foto: FEhS

Archiv

Eisenhüttenschlacke im Verkehrswegebau

Das FEhS – Institut für Baustoff-Forschung e.V. – setzt die Reihe seiner Publikationen zum Thema Eisenhüttenschlacke fort. Mit der neuen „Think-Fast“ Broschüre wird der Beitrag von Eisenhüttenschlacken – und den daraus hergestellten Produkten – zum nachhaltigen und ressourcenschonenden Wirtschaften anschaulich dargestellt.

Foto: FEhS

Broschüre

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