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Große Mehrheit der Bevölkerung will den Lückenschluss

Das Votum ist eindeutig: 70 Prozent der Bevölkerung befürworten den Lückenschluss der A 39 zwischen Wolfsburg und Lüneburg. Das Meinungsforschungsinstitut forsa hatte hierzu im September 1.000 Bewohner der Landkreise Lüneburg, Uelzen und Gifhorn sowie der Stadt Wolfsburg befragt.

Nur 18 Prozent sprachen sich gegen den Bau aus. „Ein so eindeutiges Ergebnis zugunsten eines Infrastruktur-Vorhabens ist außergewöhnlich“, erklärte Dr. Peter Matuschek vom forsa-Institut bei der Präsentation der Ergebnisse am Donnerstag in der Industrie- und Handelskammer in Lüneburg. „Und: Die Ergebnisse sind repräsentativ.“

Die Meinungsforscher fragten unter anderem, wie die Bürger selbst die öffentliche Meinung zur A 39 einschätzten. Demnach nahmen nur 46 Prozent an, dass die Mehrheit für den Bau sei. 32 Prozent vermuteten das Gegenteil. „Wer etwas verhindern will, ist oft stärker motiviert, sich öffentlich zu äußern. So entsteht eine verfälschte Wahrnehmung der öffentlichen Meinung“, erläuterte Matuschek.

IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Zeinert freute sich über die offizielle Bestätigung: „Seit vielen Jahren fordert die Wirtschaft die A 39, um unserem Raum Entwicklungsperspektiven zu sichern. Jetzt wissen wir, dass auch die Bevölkerung zur Autobahn steht. Das ist Rückenwind für unsere Forderung nach schneller Planung und verlässlicher Finanzierung dieser Zukunftsachse.“

Als wichtigste Gründe für den Bau der A 39 nannten die Befragten die Zeitersparnis (39 Prozent), die Entlastung bestehender Strecken (32 Prozent) und die Lückenschluss-Funktion (29 Prozent). Acht von zehn befragten Bürgern erwarten mehr Vor- als Nachteile für die Region.

Die Zustimmung variiert regional. Während sich in Uelzen 82 Prozent den Autobahnanschluss wünschen, liegt der Anteil der Befürworter in Gifhorn mit 60 Prozent am niedrigsten. Die Wähler fast aller Parteien sprechen sich mit großen Mehrheiten für den Lückenschluss aus. Einzig bei den Wählern der Grünen halten sich Befürworter (44 Prozent) und Gegner (45 Prozent) die Waage.

Foto: NLSV

A 39

Weiterbau der Heideautobahn verzögert sich

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig beauftragte die Straßenplaner einzelne Mängel in den Planungen zu beheben.

Foto: Abbildung: Niederschsische Landesbehrde fr Straenbau und Verkehr

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Weiterbau der A 39

Die Planung der A 39 im Nordkreis Gifhorn war Thema eines Informationsabends in der Stadthalle Wittingen. Damit trug die Landesbehörde die Einzelheiten der aktuellen Autobahnplanung im Wittinger Raum, die bislang in Arbeitskreisen mit Fachleuten erörtert wurden, direkt in die Öffentlichkeit.

Foto: Abbildung: Strassen.NRW

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Länder wollen schnellen Lückenschluss

Für eine schnelle weitere Planung der A 1 sprachen sich die Verkehrsminister aus Rheinland-Pfalz (RLP) und Nordrhein-Westfalen (NRW), Volker Wissing und Michael Groschek, bei einem Treffen in Blankenheim (NRW) aus.

Foto: Abbildung: Niederschsische Landesbehrde fr Straenbau und Verkehr

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Planfeststellungsbeschluss für ersten Teilabschnitt

Der Planfeststellungbeschluss für den siebten Abschnitt der A 39 von Ehra bis Wolfsburg wurde unterzeichnet. Der 14,2 km lange Abschnitt ist der siebte von insgesamt sieben Planungsabschnitten des Neubauprojekts.

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