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„Gute Straßen in Stadt und Dorf“

Mit der Beispielsammlung „Gute Straßen in Stadt und Dorf“ zeigt der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR), wie ein ernsthaftes Bemühen um Funktion, Gestaltung und Sicherheit zu einer Verbesserung der Unfallbilanz und zu einem gern genutzten Lebens- und Verkehrsraum führen kann.

Denn Regelwerke für die Straßengestaltung enthalten „harte“ Vorgaben für die Dimensionierung von Straßen und deren Verkehrsanlagen. Rahmenbedingungen und Anforderungen in der Verkehrsrealität erfordern Abwägungen, Anpassungen und Kompromisse in der Praxis der Verkehrsplanung. Eine oft nicht einfache Auseinandersetzung bis zur Kompromissfindung.

Die Kunst des Entwerfens führt nicht zwangsläufig zu funktional gelungenen, gut gestalteten und verkehrssicheren Straßen, Plätzen und Verkehrsanlagen. Die geltenden Entwurfsregelwerke lassen notwendigerweise Spielräume zu und entsprechen je nach Ausgabejahr nicht unbedingt dem aktuellen „State of the Art“. Der Abwägungsprozess im Zuge von Entwurfsplanungen bringt vielfältige, teils widersprechende Anforderungen mit sich. Bei Berücksichtigung von Wirtschaftlichkeitsaspekten und spezifischen Interessen können relevante Qualitätsmerkmale im Hinblick auf Verkehrssicherheit und Straßenraumgestalt verloren gehen. Die gegebenen Straßenraumbreiten und Gebäudepositionen lassen oft nicht die Querschnittsaufteilungen zu, die wünschenswert wären.

Gleichzeitig sind Planende, Planungsbeteiligte und über Entwurfsplanungen Entscheidende häufig so stark in das „Tagesgeschäft“ eingebunden, das sie allenfalls zufällig dazu kommen, gut gestaltete Straßen als solche zu identifizieren oder gar vor Ort gezielt in Augenschein nehmen zu können. Vor diesem Hintergrund hat der Deutsche Verkehrssicherheitsrat ein neues Format geschaffen, mit dem gut gestaltete Straßen und Plätze in Deutschland bekannt gemacht werden sollen.

In der Beispielsammlung sind deshalb online sieben Praxisbeispiele ausführlich in Wort und Bild hinterlegt und erläutern die dahinterliegenden Überlegungen und Planungen sowie die Ergebnisse der umgesetzten Maßnahmen. Die Sammlung wird laufend erweitert.

Zielgruppen der Beispielsammlung sind Fachleute und interessierte Laien, die sich mit dem Straßenentwurf befassen: Stadt-, Verkehrs- und Landschaftsplanende, Straßenverkehrsbehörden, Polizei, über Straßenplanung und -entwurf fachlich und politisch Entscheidende, Bildungsfachleute in technischen Schulen und Hochschulen und nicht zuletzt die interessierte Öffentlichkeit.

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Winterbekleidung – sicher und chic

Für Lichtblicke in der dunklen Jahreszeit sorgt Arbeitskleidung, die vor Kälte und Witterung schützt: und gleichzeitig auffällt. Engelbert Strauss setzt die beliebte motion-Workwear in Warnfarben um.

Zustandserfassung

Uni Wuppertal nimmt Pavement-Scanner in Betrieb

14,5 m lang, 3,96 m hoch und 22 t schwer – der Pavement-Scanner ist ein mit verschiedenen Messsystemen ausgestatteter Lkw zur Beurteilung der Straßensubstanz, der nun von den Straßenbauexperten der Bergischen Universität Wuppertal genutzt wird.

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Kritik an kommunaler Ausschreibepraxis

Thomas Möller, Hauptgeschäftsführer der Bauwirtschaft Baden-Württemberg, kritisiert die kommunale Ausschreibepraxis. Insbesondere die Aufhebung von Ausschreibungen missfällt der Branche. Ihr liegen nach Meinung des Verbands oft unrealistische Kalkulationen zugrunde.

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Fachliches für den Praktiker

Rund 170 Teilnehmer verfolgten die 4. Deutschen Pflastertage in Fulda. Neben zahlreichen Fachvorträgen, die insbesondere die Praktiker ansprachen, zeigten elf Firmen in der begleitenden Ausstellung Produkte und Dienstleistungen für den Pflasterbetrieb. Das Kongress- und Kulturzentrum in Fulda bot dafür am 18. und 19. Februar erneut den passenden Rahmen.