Baustoffe

Hoch hinaus im Steinbruch

Mitten in den Jura-Steinbrüchen in Eichstätt steht das neue, moderne Kletterzentrum – in unmittelbarer Nachbarschaft der Firma VeroStone. Der Natursteinspezialist hat den Bau gemeinsam mit dem Mutterkonzern Sto massgeblich unterstützt.

Daher schmückt das „Jurabloc“ genannte, würfelförmige Gebäude jetzt eine einzigartige Natursteinfassade, die direkt auf die Wärmedämmung aufgebracht wurde. Dadurch ist die Fassade optisch und bautechnisch aussergewöhnlich. Auch im Inneren der Kletteranlage ist Naturstein erlebbar. Das neu errichtete Kletterzentrum „Jurabloc“ ist eine der attraktivsten Indoor-Kletteranlagen Bayerns: Neben rund 730 Quadratmetern Kletterfläche verfügt es über eine 160 Quadratmeter grosse Höhle fürs freie Klettern. Umso beeindruckender, dass das 1,4-Millionen-Euro-Projekt allein durch Spenden und die Unterstützung ortsansässiger Firmen realisiert wurde – in nur 15 Monaten. Dafür arbeiteten Ehrenamtliche, Sponsoren und Baufachleute Hand in Hand.

Gewand aus Naturstein

Ein gutes Beispiel: Die eindrucksvolle Natursteinfassade auf der Nord- und Südseite, die perfekt zum „Klettern" passt und in enger Zusammenarbeit von VeroStone und Sto entstand. „Als Bauwerk inmitten der Jura-Region, umgeben von Steinbrüchen, war es uns wichtig, dass die ureigensten Baumaterialien des Altmühltals sichtbar zum Tragen kommen“, freut sich der Architekt Gerd Seibold über die gelungene Fassadengestaltung der Kletterhalle. „VeroStone und Sto mit ihrem Partner-Netzwerk haben dies ermöglicht. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich.“

Für den natürlichen Look sorgt ein Spiel aus hellen und dunklen sowie grossen und kleinen Steinflächen. Durch die unterschiedlichen Naturstein-Farbtöne und Oberflächenausführungen (sandgestrahlt und geschliffen) entstand die architektonisch beeindruckende und gleichzeitig funktionale Fassade des Kubus. Das leicht verspiegelt wirkende Äussere wird ergänzt durch schwarze Zementfaserplatten und Photovoltaik-Paneele. Letztere sorgen in Kombination mit der Wärmedämmung für ein energetisch nachhaltiges Gebäude. Dabei war die Montage des modularen Stein-WDVS-Systems Neuland für alle Beteiligten. Um die bis zu 100 Zentimeter langen Platten aus Jura- und Muschelkalk bei einer Fassadenhöhe von zwölf Metern zu verkleben, griffen die Verarbeiter auf ein Wärmedämm-Verbundsystem zurück. „Die Fassade ist durch die Lösung bautechnisch vorbildlich“, erklärt Johann Neumeyer, Geschäftsführer von VeroStone.

www.vero-stone.de

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