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Hochtief verlässt Arbeitgeberverband

Nicht Brexit sondern Hoxit: Der Essener Baukonzern Hochtief beabsichtigt, zum 31. Dezember 2016 aus dem Arbeitgeberverband, dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB), auszutreten.

Viele Beschäftigte scheinen erst jetzt von dem Austritt erfahren zu haben. Gestern berichtete ein Hochtief-Beschäftigter gegenüber baunetzwerk.biz, der seinen Namen nicht veröffentlichen möchte, dass ihm erst vor zwei Tagen die Entscheidung mitgeteilt wurde. Einige Wirtschaftsmagazine sowie Börsennachrichtenportale haben jedoch bereits Anfang August über den Schritt berichtet. Demnach soll Hochtief-Vorstandschef Marcelino Fernandez Verdes die Kündigung im Juni eingereicht haben.

Die Gewerkschaften sehen die Entwicklungen bei Hochtief mit großer Sorge: "Wir wissen nur zu gut, dass dieser Weg bei den Beschäftigten der Hochtief AG große Verunsicherung auslöst", erklärte die Bauen- Agrar-Umwelt (IG BAU) in einer Pressemitteilung. Ähnlich äußerten sich auch die Betriebsräte der Hochtief AG: „Es ist nicht nachvollziehbar“, so Konzernbetriebsratsvorsitzender Klaus Leger, „warum die Hochtief AG diesen Schritt der Verbandsflucht geht. Es ist eindeutig ein Schritt in die falsche Richtung.“

Nach Informationen der Wirtschaftswoche spare der Konzern, der 2015 weltweit 21 Milliarden Euro Umsatz verzeichnete, durch den Austritt nur einen vergleichsweise geringen Betrag. Der Wirtschaftswoche zufolge habe das Unternehmen im Jahr 2016 700.000 bis 800.000 Euro an die zwölf Bauverbände in den Bundesländern und deren Dachverband HDB an Beiträgen gezahlt. Ein ähnlicher Betrag wäre für 2017 fällig.

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Tarifpartner erklären Zustimmung

Die Arbeitgeberverbände, der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes, sowie die IG BAU bestätigten mit breiter Mehrheit die Annahme des Tarifvorschlags für die rund 760.000 Beschäftigten im Bauhauptgewerbe.

Foto: Peter Hbner

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Es brummt am Bau

Wohnungsbau und Infrastrukturbau sind die treibenden Kräfte: Es brummt momentan am Bau. Und die Konjunkturlokomotive wird auch im kommenden Jahr voll unter Dampf stehen. Diese Einschätzung äußerte Peter Hübner, Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (HDB), anlässlich des „Tags der Deutschen Bauindustrie“.

Foto: Volker Müller

Scheitern der Tarifverhandlungen

Stellungnahme der Bauverbände

Nach dem Scheitern der Tarifverhandlungen beziehen nun die Arbeitgeberverbände Stellung. Uwe Nostitz, Verhandlungsführer der Arbeitgeber und Vizepräsident des ZDB, erläutert die Position von ZDB und HDB.

Foto: Foto: HDB

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Hauptverband mit neuer Struktur und Führungsteam

Mit dem 1. September hat der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie neue Strukturen und Verantwortlichkeiten etabliert und somit auch das Führungsteam um Hauptgeschäftsführer Dieter Babiel neu aufgestellt, um sich zukünftig noch dynamischer zu präsentieren.

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