NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser überreicht den millionenschweren Förderbescheid an IKT-Geschäftsführer Roland W. Waniek (r.) und den Wissenschaftlichen Leiter des IKT, Prof. Dr.-Ing. Bert Bosseler.
Foto: IKT

Generalplaner gesucht für 11,5-Mio.-Invest

IKT baut Starkregen-Versuchsanlage

11,5 Mio. Euro, so die aktuelle Schätzung, werden Neubau und Modernisierung der Hallen und Anlagen beim IKT kosten. Damit möchte das Institut sich in der Forschung von Starkregen verstärken.

Inhaltsverzeichnis

Das Institut für Unterirdische Infrastruktur, Gelsenkirchen, baut dazu eine neue Versuchshalle mit einer großen Prüfanlage für Starkregen. Außerdem werden die vorhandenen Versuchseinrichtungen umfassend modernisiert. Dafür hat das Forschungsinstitut jetzt die Generalplanungsleistungen ausgeschrieben. Die Vergabeunterlagen können online bei der Deutschen E-Vergabe eingesehen und heruntergeladen werden.

Weltweit einmaliger Versuchsstand

In der neuen Versuchshalle mit einem Großversuchsstand zur Untersuchung von Starkregen und Überflutung sollen die komplexen technischen Zusammenhänge zur Niederschlagswasserbildung und -sammlung erstmals auf einer größeren Fläche von 200 m² im Maßstab 1:1 erforscht werden können. Darüber hinaus werden die bestehenden Labor- und Versuchseinrichtungen des Instituts mit Blick auf neue Werkstoffe und Produkte in der Wasserwirtschaft im laufenden Betrieb modernisiert.

Millionen-Budget

Der Hallenneubau, einschließlich der Planung und Errichtung der Starkregenanlage, die Modernisierung der bestehenden Versuchshalle sowie die Projektmanagementleistungen haben nach aktueller Kostenschätzung ein Gesamtvolumen von 11,55 Mio. Euro. Für die ausgeschriebenen Leistungen gelten Baukostenobergrenzen, die verbindlich einzuhalten sind.

Das Projekt wird u.a. mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.

Zur detaillierten Ausschreibung geht es hier.

Foto: Foto: IKT

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Waniek prägt das Institut seit 20 Jahren

Doppelten Anlass zum Feiern hat das IKT, Institut für Unterirdische Infrastruktur in Gelsenkirchen. Zum Jahresbeginn wurde auf das 20jährige Betriebsjubiläum von Geschäftsführer Roland W. Waniek angestoßen. Zum Jahresende soll dann das 25jährige Bestehen des Instituts gewürdigt werden.

Foto: Foto: www.eventfotograf.in/JRF e.V.

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Für BIM sensibilisieren

Das IKT – Institut für Unterirdische Infrastruktur gGmbH, Gelsenkirchen, fokussiert seine Arbeit rund um den Kanal. Die Bandbreite reicht vom Bau über den Betrieb bis zur Sanierung. Mit Blick auf die Netzbetreiber möchte das Institut in diesem Zusammenhang für das Thema BIM sensibilisieren. Dazu gibt es am 21. November eine Veranstaltung in Bochum. Wir nahmen dies zum Anlass, mit Roland W. Waniek, Geschäftsführer des IKT, über BIM zu sprechen.

Foto: Foto: baunetzwerk/Mller

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Neue Studie „Urbane Sturzfluten“

Parallel zur Ifat erlebten einige Regionen in Deutschland massive Unwetter, bei denen es zu Toten und gewaltigen Sachschäden kam. Es zeigt sich: Deutschlandweit nimmt die Anzahl an Starkregenereignissen zu. Doch es wird zu wenig getan, um diese Schäden zu verhindern, das belegt die neue Studie „Urbane Sturzfluten – Hintergründe, Risiken, Vorsorgemaßnahmen“. Die im Auftrag der „Initiative Verantwortung Wasser und Umwelt“ erstellte Untersuchung belegt, dass Starkregenereignisse als Überflutungsursachen bisher zu wenig Beachtung finden, obwohl diese mittlerweile 50% der Überflutungsschäden ausmachen.

Die Referenten (v.l.): Markus Grimm, Mall GmbH, Prof. Dr. Heiko Sieker, Ingenieurgesellschaft Prof. Dr. Sieker mbH, Dr. Tim Peters, Westfälische Provinzial Versicherung AG, Martin Lienhard und Markus Böll, beide Mall GmbH.

Lösungen von Mall für Dürre und Starkregen

Regenwasserbewirtschaftung für privat und Gewerbe

Starkregenereignisse belasten die Menschheit zunehmend. Wie entwickeln sie sich? Wie gehen wir damit um? Antworten darauf vermittelte Mall im Rahmen einer Presseveranstaltung in Freiburg.

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