Foto: Foto: Atkins

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… wo Sie bald im Steinbruch urlauben können?

In Songjiang, einem Vorort der chinesischen Metropole Shanghai, entsteht mit einem Fünf-Sterne-Ressort im ehemaligen Steinbruch ein äußerst luxuriöses Nachnutzungs-Modell. Nach einem Entwurf des britischen Architekturbüros Atkins wird sich das terrassenförmig angelegte Gebäude in die fast 100 Meter hohe Abbauwand einfügen.

Am Fuß des 20-geschossigen Hotels soll ein See angelegt werden, der die bis zu 400 Gäste zu vielfältigen sportlichen Aktivitäten einlädt. Das Restaurant sowie ein Aquarium werden in zwei Etagen unterhalb der Wasseroberfläche liegen. Mit einer begrünten Fassade und Wasserfällen soll sich das Hotel perfekt in die Natur einfügen. Seit Jahren wird weltweit über dieses spektakuläre Projekt berichtet, das sich nun im Bau befindet. Wenn die Baumaßnahmen planmäßig verlaufen, können die ersten Gäste bereits im kommenden Jahr anreisen.

Sollte Ihnen das nötige Kleingeld für einen Aufenthalt in diesem Luxushotel fehlen, dann ist das kein Grund, die Hoffnung auf Ferien im Steinbruch aufzugeben - urlauben Sie einfach in Deutschland. Die Betreiber der Kalksteinwerk Neandertal GmbH planen nämlich, ihren Steinbruch in den Erholungspark „Neanderresort“ umzubauen. Am Ufer des gefluteten Steinbruchs sollen auf einer 10 Hektar großen Fläche ein Hotel, Wochenendhäuser und ein Wohnmobilstellplatz entstehen. Auch ein Kinderwissenschaftsmuseum ist geplant, das über das geschichtsträchtige Neandertal und den dortigen Kalksteinabbau informieren soll. Vor rund vier Jahren hatte Willi Schäfer, einer der Gesellschafter des Kalksteinwerks, der „Westdeutschen Zeitung“ berichtet, dass der Abbau 2015 enden werde und es konkrete Ideen für die Nachnutzung gebe. „Die Stadt ist begeistert und hat alles in die Wege geleitet, dass unser Vorhaben im Regionalplan festgeschrieben wird“, sagte Schäfer nun der „Rheinischen Post“. Auch eine Tourismus-Studie der Fachhochschule Gelsenkirchen bewertet die Idee positiv. Dem Gutachten zufolge könnten bis zu 250 Arbeitsplätze entstehen, Kurzurlauber aus Deutschland und den Niederlanden dürften für mehr als 230 000 Übernachtungen pro Jahr sorgen.

Dennoch ist es viel zu früh, die Koffer für den Urlaub im „Neanderresort“ zu packen, Grund dafür sind die langsam mahlenden Mühlen der Bürokratie. Der Regionalplan, der bereits 2013 fertig sein sollte, wird wohl nicht vor Ende 2015 vorliegen. So bleibt den Steinbruch-Betreibern nichts anderes übrig, als bis „maximal 2020“ mit dem Abbau des Kalksandsteins fortzufahren. Das allerdings lässt sich verschmerzen, denn da es nach einigen schleppenden Jahren im Straßenbau endlich voran geht, gibt es natürlich auch Verwendung für das Gestein aus dem Neandertal. (David Spoo)

Abenteuer Steinbruch. Professionelle Anbieter führen Touristen zu den Abbaustellen.
Foto: Ute Schroeter

Eine Reise wert

Carrara-Steinbrüche: Ein Gletscher? Nein - Marmor!

Italienurlauber, die auf der „autostrada A12“ an der norditalienischen Küstenstadt Carrara vorbeirauschen, können leicht Opfer einer Verwechslung werden.

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Ein Gletscher? Nein - es ist Marmor!

Verwechslungsgefahr: Italienurlauber, die auf der „autostrada A12“ an der norditalienischen Küstenstadt Carrara vorbeirauschen, können leicht Opfer einer Verwechslung werden. Die Berge erstrahlen leuchtend weiß am Horizont, so als seien sie mit Schnee bedeckt. Bei 30 Grad im Schatten ist das Geheimnis um die optische Täuschung jedoch schnell gelüftet: Der beim Abbau freigelegte Carrara-Marmor verleiht den Bergen ihre Farbe. SUSA brach zur Stippvisite auf.

Foto: Foto: Westkalk

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Wissenschaftler beeindruckt von Westkalk

Wissenschaftler aus den Reihen des Deutschen Heilbäderverbandes haben den Warsteiner Steinbruch „Hohe Lieth“ der Firma Westkalk besucht und dabei sowohl die Unternehmenskommunikation als auch die Trinkwasserkontrollen auf Basis von 80 Grundwasser-Messstellen gelobt. Dem Unternehmen wurde dabei vorbildliches Handeln bescheinigt.

Foto: Foto: Spoo

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Showtime in Nieder-Ofleiden

Und Action: Vom 3. bis 6. September geht es in Europas größtem Basaltsteinbruch wieder hoch her. Bei der Steinexpo können Baumaschinen in ihrem typischen Arbeitsumfeld zeigen, was in ihnen steckt. Da wird gelöst, geladen, gebrochen und gesiebt und aufgrund so mancher Maschinen-Demonstration auch gestaunt.

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