Zwar etwas wehmütig, doch insgesamt positiv sieht Prof. Dipl.-Ing. Thomas Wegener dem Oldenburger Rohleitungsforum entgegen.
Foto: Volker Müller

Neuer Ort, anderer Termin

35. Oldenburger Rohrleitungsforum 2021

Vieles neu beim traditionellen Rohrleitungsforum in Oldenburg. Wegen Corona wird der Termin auf den 15. und 16. April verschoben, und das Forum zieht in die Weser-Ems-Hallen.

Inhaltsverzeichnis

„Damit wartet das Tiefbauforum zum kleinen Jubiläum mit einer faustdicken Überraschung auf, die für Diskussionsstoff in der Branche sorgen wird“, ist Prof. Dipl-Ing. Thomas Wegener, Vorstandsmitglied des Instituts für Rohrleitungsbau an der Fachhochschule Oldenburg e.V., Geschäftsführer der iro GmbH Oldenburg und Vizepräsident der Jade Hochschule, überzeugt.

Am alten Standort nicht machbar

Allerdings war die Neuausrichtung nach Aussage des Hausherrn ohne Alternativen: „Alles das, was den Charme des Veranstaltungsortes „Ofener Straße“ ausgemacht hat, angefangen von den kurzen Wegen, der persönlichen Betreuung durch die studentischen Hilfskräfte oder das sprichwörtliche Gedränge auf den Gängen, ist mit Blick auf die zurzeit geltenden Auflagen nicht darstellbar“, so Prof. Wegener.

Umzug bietet Chancen

Doch das, was sich auf den ersten Blick als Notlösung präsentiert, könnte sich auch zu einem Neuanfang mit hervorragenden Perspektiven entwickeln. Die Verantwortlichkeit der handelnden Personen bleibt erhalten – und damit auch die persönliche und sympathische Note. Darüber hinaus gibt es einige Vorteile, insbesondere im logistischen und sicherheitstechnischen Bereich. In den Weser-Ems-Hallen steht z.B. mehr Fläche zur Verfügung. Höhere Räume und eine moderne Lüftungstechnik versprechen eine bessere Luftqualität. Zudem bieten die großzügigen Freiflächen vor den Hallen ausreichend Platz für die dringend benötigten Parkplätze und die Exponate der Aussteller.

Vieles bleibt, aber kein Grünkohl

„Auch über deutlich verbesserte Rahmenbedingungen bei Auf- und Abbau dürften sich die Aussteller freuen“, ist Wegener sicher, der ebenfalls darauf hinweist, dass die neuen Räumlichkeiten die Voraussetzungen dafür bieten, auch die Anfragen der Unternehmen zu berücksichtigen, die sich schon seit mehreren Jahren vergeblich um eine Teilnahme am Forum bewerben. Ansonsten soll möglichst viel in gewohnten Bahnen verlaufen: Es wird sicher ein interessantes Vortragsprogramm in mehreren, parallelen Reihen geboten werden, es wird sicher auch einen gemeinsamen Abend geben – allerdings wohl ohne Grünkohl, welcher im April nicht mehr in die Jahreszeit passt.

Zurück in den Februar ab 2022

Vor diesem Hintergrund wäre ein Oldenburger Rohrleitungsforum nach Meinung der Veranstalter in neuem Ambiente eine Option für die kommenden Jahre, die es zu gegebenem Zeitpunkt zu diskutieren gilt. „Allerdings soll die Veranstaltung spätestens ab 2022 mit der terminlichen Rückverlegung in den Februar wieder ihrer Rolle als Auftakt zur Tiefbausaison gerecht werden“, kündigt Prof. Wegener an. Aussteller, Referenten und Besucher dürfen also gespannt sein auf einen Branchentreff in neuem Ambiente, der mit dem Motto „Rohrleitungen und Kabel für eine nachhaltige Zukunftsgesellschaft“ ein Megathema aufgreift, bei dem es um den Umgang der Menschen mit den natürlichen Ressourcen, dem Klimawandel, dem Wassermangel sowie der Energiegewinnung und -verteilung geht.

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