1980 wurde die Unternehmenszentrale in Hamburg-Hummelsbüttel eingeweiht.
Foto: HKL

Baumaschinenvermieter und Händler feiert Jubiläum

50 Jahre HKL

Der Baumaschinenvermieter und Händler HKL, Hamburg, feiert in diesem Jahr sein 50jähriges Jubiläum. Im Sommer 1970 von Claus Städing und Bernd Meyer gegründet, hat sich das Unternehmen heute eine Spitzenposition im Markt erarbeitet.

Inhaltsverzeichnis

Heute hat HKL 1.400 Mitarbeiter, betreibt bundesweit 150 Center sowie zahlreiche Spezialcenter für Arbeitsbühnen und Teleskopmaschinen, Strom und Raumsysteme. Das Unternehmen führt über 80.000 Baumaschinen und Geräte im Mietsortiment, betreibt dazu bundesweit Baushops mit Baugeräten, Zubehör und Verbrauchsmaterial und hält einen großen Bestand von Gebraucht- und Neumaschinen zum Verkauf bereit. Ergänzt wird dies durch ein breites Serviceangebot mit Beratung, Lieferservice, Wartung, Inspektion und Instandhaltung. Im Jahr 2019 erzielte HKL einen Umsatz von rund 400 Mio. Euro. Dieses Jahr steht ganz im Zeichen des Jubiläums: HKL wird 50.

Claus Städing und Bernd Meyer gründen HKL

Im Sommer 1970 unterzeichneten die Gründer Claus Städing und Bernd Meyer den Gesellschaftervertrag mit zwei weiteren Partnern, pragmatisch in einer Raststätte am Autobahnkreuz Hamburg/Kiel/Lübeck – das Akronym der drei Städte bildet den Unternehmensnamen: HKL Baumaschinen.

Die Vision: echter Partner für Bau, Industrie und Kommunen mit Kompaktmaschinen zur Miete und allem, was man zum Bauen braucht. Mit guten Produkt- und Marktkenntnissen, exzellenten Kundenkontakten und dem richtigen Gespür für Machbares wurde HKL zum Branchenführer in der Vermietung und im Handel mit Baumaschinen in Deutschland, Österreich und Polen.

Wie alles begann

Die ersten Niederlassungen Kiel und Lübeck starteten in angemieteten Garagen. Dort wurden die Baugeräte gelagert und mit dem Pkw direkt zu den Kunden gebracht. Wenig später entstand im Nordosten von Hamburg der erste feste Bau auf einem Hinterhof. Eine kleine Holzbude war der Verkaufsraum, in der benachbarten Halle befand sich die Werkstatt. Schon nach kurzer Zeit zeigte sich: Das Angebot kam an. Das Unternehmen wuchs. Die Werkstatt wurde größer, erste eigene Kundendienstwagen und Auslieferfahrzeuge wurden angeschafft, das erste Verwaltungsgebäude entstand. Es wurde aus Containern gebaut – damals ein absolutes Novum.

Die Gründer hatten den Bedarf des Marktes erkannt: kompakte Maschinen, robust und vielseitig einsetzbar – und das zur Miete. Dazu ein Sortiment an Equipment und Geräten rund um die Baustelle plus guten Service rund um die Uhr.

Vollsortiment für den Tief- und Straßenbau

Für den Tief- und Straßenbau konnte HKL schon bald alles anbieten: Baumaschinen, Baugeräte, Absperrungen, Bauwagen, Kompressoren oder Rüttelplatten. Im Jahr 1973 übernahm HKL zusätzlich die Generalvertretung für Kramer-Radlader. Es war die erste Handelspartnerschaft. Bis heute gehören neben Kramer Ammann, Bomag, Yanmar und Merlo zu den wichtigen Partnern des Unternehmens.

Im Zeichen der Expansion

Die zunehmende Mobilität in den 1980er Jahren erforderte den Ausbau der Infrastruktur; eine Boomphase setzte ein. Mit dem Bedarf nach mehr Straßen und Autobahnen wuchs auch die Nachfrage nach Baumaschinen und -geräten. HKL war vorn mit dabei, diesen Marktbedarf zu stillen. Erweiterungen wurden notwendig, das Unternehmen begann zu expandieren. 1980 wurde die Zentrale im nördlichen Hamburger Stadtteil Hummelsbüttel eröffnet, wo sie bis heute steht. Es kamen weitere Center hinzu, seinerzeit „Mietstationen“ genannt – zunächst im Norden Deutschlands, in Schleswig-Holstein, Hamburg und Nordniedersachsen. Neben Kompaktmaschinen wurden Raumsysteme in den Mietpark aufgenommen – damit war das Unternehmen erneut Vorreiter der Branche.

Nah am Kunden

Für seine Expansion in den 1990er Jahren gab HKL das Motto aus: „Eine Autostunde – weiter ist keine Niederlassung von Ihnen entfernt“. Es wurde in dieser Dekade deutschlandweit in die Realität umgesetzt und gilt noch heute. Nach dem Fall der Berliner Mauer eröffneten in kürzester Zeit zahlreiche Center in den neuen Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Berlin, Brandenburg, Sachsen und Thüringen, parallel dazu in allen anderen Bundesländern.

1993 startete HKL mit seinem ersten Center in Polen. Das Sortiment wurde auf die Bedürfnisse des polnischen Marktes angepasst. Schnell konnte sich das Unternehmen auch hier etablieren. Heute betreibt HKL sieben Center in Polen.

2006 wurde das 100. HKL Center eröffnet. Spätestens damit war die flächendeckende Versorgung aller deutschen Bundesländer gewährleistet. 2012 startete HKL mit dem ersten Center in Wien. In den folgenden Jahren wurde in Österreich die Präsenz auf heute sechs Center ausgebaut, von denen aus das gesamte Alpenland versorgt wird.

Bereit für die Zukunft

Mit der zunehmenden Digitalisierung stieg auch der Bedarf, Baugeräte und Zubehör online zu bestellen. 2013 etablierte HKL seinen ersten Baugeräte-Onlineshop – es war der erste der Branche. Auch andere Unternehmensbereiche werden sukzessive digitaler, die Prozesse stetig weiter modernisiert.

Die aktive Förderung junger Talente wird bei HKL großgeschrieben. Das Unternehmen bildet in kaufmännischen und gewerblichen Berufen aus und unterstützt das duale Studium. Über die hauseigene Akademie erfolgt die kontinuierliche Fort- und Weiterbildung. So zieht das Unternehmen seine Führungskräfte von morgen heran.

Bei der Produktauswahl spielt umweltpositives Handeln eine immer wichtigere Rolle. Für das HKL-Sortiment bedeutet das: mehr elektrobetriebene Maschinen und Werkzeuge, umweltgerechte Waschplätze und eine eigene Stromversorgung durch ein Blockheizkraftwerk.

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