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Der Genehmigungsprozess, um Baumaschinen zu transportieren ist nicht praktikabel
Foto: Hartl
Der Genehmigungsprozess, um Baumaschinen zu transportieren ist nicht praktikabel

Transport

Baumaschinen schneller transportieren

Die Genehmigungen für Großraum- und Schwertransporten und deren Durchführung wird immer schwieriger. Ein Positionspapier zählt Wege aus dem Dilemma auf.

Die Vorschriftenänderungen der letzten Jahre gehen überwiegend mit erhöhtem Aufwand und zusätzlichen Kosten für die Unternehmen einher. Die Beantragung von Großraum- und Schwertransporten ist komplizierter, umfangreicher und teurer geworden. Dagegen sprechen die derzeitigen politischen Ziele.

Denn wer moderne Infrastruktur, Gebäude und Windkraftanlagen bauen möchte, muss die entsprechenden Bauteile und Baumaschinen auch transportieren. Aufgrund des enormen Investitionsstaus wird eine effiziente Transportlogistik immer wichtiger. Die Bauindustrie benötigt hierzu kurzfristig angepasste Rahmenbedingungen. Wie die aussehen sollten, hat der Hauptverband der Bauindustrie in einem Positionspapier zusammengefasst (das Sie unten herunterladen können).

„Der eigentliche Transport und die dahinterstehende Technik sind in den Hintergrund gerückt und die Praxis muss sich in zunehmendem Maße mit bürokratischen Hindernissen befassen. Dies hat negative Auswirkungen auf nahezu die gesamte deutsche Wirtschaft. Hier muss die Politik für schlanke und verlässliche Strukturen sorgen“, so Tim-Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie. Der Branchenverband nennt 13 Punkte, die jetzt angepasst werden müssen. Diese sind:

  • Neue Vorschrift zur Unterschreitung von Maßen und Gewichten praktikabel gestalten,
  • eine bürokratische Überladung des Antragssoftware,
  • Anhebung der Anhörfreigrenze für Transporte bis 44 t Gesamtmassen,
  • Optimierung von Antragsverfahren,
  • einheitliche Regelungen für den Einsatz von Verwaltungshelfern und BF 4-Fahrzeugen,
  • Überarbeitung der Auflagen für Beifahrer,
  • Überarbeitung der Auflagen für Nachtfahrten,
  • Digitalisierung der Genehmigungsverfahren,
  • Änderungsanträge schlank halten,
  • Gebühren verhältnismäßig gestalten,
  • Polizeivoranmeldungen praktikabel machen,
  • Verbesserung unverzichtbarer Infrastruktur sowie
  • ganzheitliche Bearbeitung und Einführung von Rechtsvorschriften für Großraum- und Schwertransporte.

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