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Böll ist Präsident in Baden-Württemberg

Die Bauwirtschaft in Baden-Württemberg tritt künftig geschlossen an. Die Bauverbände sind soeben zum Verband Bauwirtschaft Baden-Württemberg fusioniert. Neuer Präsident ist Markus Böll (55), ein Bauunternehmer aus Schriesheim.

Böll wurde am 13. Juli 2018 auf der Mitgliederversammlung in Rottweil gewählt. Er steht damit an der Spitze des nunmehr landesweiten Bauverbandes, der nach der Verschmelzung mit dem früheren Verband Bauwirtschaft Nordbaden zu einem der stärksten Bauverbände in Deutschland angewachsen ist. Der bisherige Präsident der Bauwirtschaft Baden-Württemberg, Bernhard Sänger aus Freiburg, sowie Mathias Waggershauser aus Kirchheim/Teck wurden zu Vizepräsidenten gewählt.

Mit der Fusion gehört die jahrzehntelange Trennung des bauwirtschaftlichen Verbandswesens in eine nordbadische sowie in eine ehemals südbadische und württembergische Region der Vergangenheit an. „Damit wird das Bauhauptgewerbe in Baden-Württemberg in Zukunft gegenüber Politik und Öffentlichkeit als eine geschlossene Einheit auftreten“, betonte Böll.

Der Bauverband mit Sitz in Stuttgart sowie zwei Geschäftsstellen in Freiburg und Mannheim ist die gemeinsame Interessensvertretung von Baugewerbe und Bauindustrie im Land. Nach der Verschmelzung vertritt die Bauwirtschaft Baden-Württemberg rund 1.800 Mitgliedsbetriebe mit etwa 48.000 Beschäftigten, die hauptsächlich in den Sparten Hochbau, Tief- und Straßenbau sowie Ausbau tätig sind.

„Ziel des Zusammenschlusses der beiden Bauverbände in Baden-Württemberg ist es, durch die Bündelung der Kräfte eine Stärkung der Bauwirtschaft im Land herbeizuführen“, so Verbandspräsident Böll. Durch eine intensivierte Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit werde der neue große Verband den Interessen der Branche gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit künftig noch mehr Gewicht verleihen können. Außerdem sollen die Bemühungen der baden-württembergischen Bauwirtschaft zur Gewinnung von beruflichen Nachwuchskräften und zur Förderung der Berufsausbildung forciert werden. Dazu gehören neben der überbetrieblichen Ausbildung in den verbandseigenen Ausbildungszentren auch die engen Kontakte zu den Hochschulen des Landes. Mit diesem neuen großen Verband werden die Interessen der baden-württembergischen Bauwirtschaft an Bedeutung gewinnen und somit für die Spitzenbände in Berlin eine nicht zu überhörende Stimme sein. Darüber hinaus soll das Leistungsangebot des gemeinsamen Verbandes für die Mitgliedsbetriebe unter Wahrung der regionalen Identität und des dezentralen Angebots von Betreuungsleistungen ausgeweitet werden.

Böll ist als Bauunternehmer mit 40 Mitarbeitern in der Metropolregion Rhein-Neckar tätig. Neben seinem Einsatz als Firmenchef engagiert er sich seit vielen Jahren ehrenamtlich für die Bauwirtschaft. Zuletzt hatte er von 2014 bis zur Fusion der beiden Verbände das Amt als Präsident des nun verschmolzenen Verbandes Bauwirtschaft Nordbaden ausgeübt. Seit 2006 hat Böll darüber hinaus das Amt als Vorsitzender der Bau-Innung Rhein-Neckar inne. Hauptgeschäftsführer des neu fusionierten Verbandes Bauwirtschaft Baden-Württemberg ist Thomas Möller (57).

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Möller wird Hauptgeschäftsführer

Fusion in Baden-Württemberg: 2018 werden die Bauwirtschaft Baden-Württemberg und der Verband Bauwirtschaft Nordbaden zu einem Verband verschmelzen. Hauptgeschäftsführer dieses Verbands wird Thomas Möller.

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Bernhard Sänger als Präsident wiedergewählt

Im Rahmen turnusgemäßer Neuwahlen ist Bernhard Sänger am 19. Juni 2015 in Konstanz von der Mitgliederversammlung des Verbandes Bauwirtschaft Baden-Württemberg als Präsident wiedergewählt worden. Als Vizepräsident wurde Mathias Waggershauser bestätigt.

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Rekordzahl bei Baugeräteführer-Lehrlingen

Die Bauwirtschaft Baden-Württemberg meldet einen Rekord: Noch nie gab es so viele neue Lehrlinge für eine Ausbildung zum Baugeräteführer wie in diesem Jahr. Über 80 Jugendliche haben sich im aktuellen Ausbildungsjahr 2015/16 für diesen modernen und zukunftsorientierten Bauberuf entschieden.

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Verbände verschmelzen

Die Bauwirtschaft Baden-Württemberg und die Bauwirtschaft Nordbaden werden in diesem Jahr zu einem gemeinsamen Verband verschmelzen. Die offizielle Fusion wird im Frühsommer nach Eintragung in das Verbandsregister rückwirkend zum 1. Januar 2018 in Kraft treten. Der Verband vertritt künftig rund 1.800 Mitgliedsbetriebe mit etwa 48.000 Beschäftigten

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