Foto: Joachim Mahrholdt

Abgefahren

Den dürfen nicht mal die Chefs fahren

Im Storz-Schotterwerk Neuhausen ob Eck ist eine neue Mulde in Betrieb gegangen, „spielen“ darf damit aber nur einer.

Wie heißt es so schön? Toys for the boys - Männerspielzeug“? Na ja, das neue „Spielzeug“ für die Männer im Storz-Schotterwerk Neuhausen ob Eck ist nicht nur auf den ersten Blick atemberaubend, sondern auf den zweiten Blick auch ganz schön praktisch. Der CAT 775G, der jetzt geliefert wurde und in Betrieb ging, lädt nicht nur mal eben 70 t Gestein auf seinen Buckel, er erfüllt auch die neuesten Umwelt-Standards. Kurz: Ein richtig kolossaler Kipper!

Fast wie ein PKW

Die neue „Mulde“ ersetzt das 15 Jahre alte Vorgängermodell, das jetzt ausgemustert wird. Mit neuester Technik kann jetzt also der Jurakalk vom Gewinnungsort zum Brecher transportiert werden – übrigens mit ziemlicher Leichtigkeit, wie es Ivo Pavlak dann auch demonstriert. Dieser SKW fährt sich komfortabel, fast wie ein PKW – natürlich mit dem Unterschied, dass sein Fahrer auf das Führerhaus eines entgegenkommenden LKW herabblicken kann. 46 t wiegt der neue Kipper leer. Mit seinen 840 PS bringt er es trotzdem voll beladen auf über 65 km/h. Sein Drehmoment: 3.900 Nm. 42 m3 Material fasst seine Mulde, jeder Reifen hat einen Durchmesser von 2,16 m und wiegt
800 kg. Christian Kopp, Geschäftsführer J. Friedrich Storz Service GmbH & Co. KG, und Alexander Joos, Bereichsleiter Baustoffbetriebe, haben bei der Präsentation sichtlich Freude an der neuen Maschine – genau wie alle anderen Kollegen im Schotterwerk.Nur: Fahren dürfen auch die Chefs sie nicht. Das macht Ivo Pavlak. Und der hat noch mehr Freude an diesem neuen „Männerspielzeug“…
Joachim Mahrholdt

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