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Foto: Foto: Corbis/Igor Emmerich
Frauen haben in der Baubranche gute Perspektiven.

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Die Frau am Bau

Verschiedene Interessensgruppen möchten den Anteil qualifizierter und engagierter Frauen in der Baubranche erhöhen. Das dient der Gleichberechtigung und erschließt Potentiale, die wegen des Fachkräftemangels dringend benötigt werden.

Vor diesem Hintergrund ist das Projekt „Frauen in der Bauwirtschaft – Potentiale stärker erschließen“ entstanden. Die Ergebnisse liegen nun vor und werden am 19. Oktober 2017 vorgestellt. Alle Interessierten sind eingeladen, an dem Diskussionsforum im Veranstaltungsbereich der Soka-Bau, Wiesbaden, teilzunehmen.

In dem Projekt wurde das Potential von Frauen für die Baubranche untersucht. Wichtige Handlungsfelder konnten diesbezüglich im Projektverlauf diskutiert und aufgezeigt werden. Positive Beispiele von erfolgreichen Vorbild-Frauen in gewerblichen Berufen aber auch in Führungspositionen sollen insbesondere junge Frauen für die Baubranche begeistern, gleichzeitig aber auch Bauunternehmen für eine Beschäftigung von Frauen sensibilisieren.

Die Ergebnisse wurden in einer Handlungshilfe zusammengefasst. Hierin werden die Argumente für die Beschäftigung von Frauen und Erfahrungen aus dem Baualltag beschrieben sowie praxisnahe Tipps gegeben, mehr Frauen für die Bauwirtschaft zu gewinnen.

Frauen in einem Bauberuf sind immer noch eine Seltenheit. Doch mit dem wachsenden Wettbewerb um Fachkräfte, gewinnt das Fachkräftepotential von Frauen auch in der Bauwirtschaft immer mehr an Bedeutung. Durch mehr Einstellungen von Frauen, eine gezielte Karriere- und Entwicklungsplanung sowie familienfreundliche Arbeitsgestaltung könnte der wachsende Bedarf an Fachkräften, insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen, erfolgreich gedeckt, wichtige Schlüsselpositionen qualifiziert besetzt und eine ausgewogene Personalstruktur entwickelt werden.

In Bayern stellt sich aufgrund der geringen Arbeitslosenquote und guter Kapazitäten für Ausbildungsplätze das Problem im besonderen Maße. Aus diesem Grund fördert das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie das Projekt, das in enger Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Bauindustrieverband e.V., dem Landesverband Bayerischer Bauinnungen und der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt und weiterer Partner durchgeführt wird.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldungen sind online möglich unter:

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Personal

Mit Frauenpower gegen Fachkräftemangel

Frauen gelten schon lange als Geheimtipp gegen den Fachkräftemangel. Nur - wie lässt sich die holde Weiblichkeit für Technik begeistern?

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Weibliche Beschäftigte meist besser qualifiziert

Ein genauerer Blick auf die Beschäftigungsstatistik zeigt, dass weibliche Beschäftigte in der Bauwirtschaft besser ausgebildet sind als in anderen Branchen und anspruchsvolleren Tätigkeiten nachgehen. Angesichts eines sich abzeichnenden Fachkräftemangels sollten die Anstrengungen intensiviert werden, Frauen für die Bauwirtschaft zu gewinnen.

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Weitere Fachkräfte ausgebildet

Die Qualifizierung hat bei der Gütegemeinschaft Betonschutzwand & Gleitformbau e.V. (GBG), Ostfildern, schon Tradition: Seit 2014 wurde nun bereits der fünfte Lehrgang zur Ausbildung als „Fachkraft für Bau und Montage von Betonschutzwänden“ durchgeführt. Damit stieg die Anzahl der bundesweit entsprechend qualifizierten Fachleute auf insgesamt 89 an.

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Männerdomäne Baubrache

Frauen-Netzwerkabend bei Xylem

Xylem, Hersteller von Pumpen und Wasseraufbereitungsanlagen, engagiert sich dafür, dass mehr Frauen in der Baubranche beschäftigt werden. Ein Signal setzte das Unternehmen mit dem Frauennetzwerkabend zum Start der bauma. Maschinenbau-Studentin Bianca Monzer macht anderen Frauen Mut, ihr nachzueifern.

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