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Feierliche Verkehrsfreigabe nach zwei Jahren Bauzeit

Ein weiterer Baustein für den sechsstreifigen Ausbau des Berliner Nordrings ist geschafft. Am 18. November wurde das umgebaute Autobahndreieck Havelland offiziell für den Verkehr freigegeben.

Schon kurz zuvor standen alle Fahrbeziehung des Autobahndreiecks Havelland und der Anschlussstelle Kremmen in vollem Umfang für den Verkehr zur Verfügung. Somit wurde nach nur zweijähriger Bauzeit dieser wichtige Verkehrsknotenpunkt auf dem Berliner Ring fristgerecht realisiert. Dabei war es gelungen, während der gesamten Bauzeit ständig jeweils 2 Fahrspuren für den laufenden Verkehr zur Verfügung zu stellen, womit konnten größere Staus vermieden werden.

In der Hauptverkehrsrichtung A 10 Nordring/A 24 wurden 5,43 km Fahrbahn mit einen Straßenquerschnitt von 36 m ausgebaut. 1, 5 km der A 10 Westring erhielten einen Straßenquerschnitt von 29 m. Damit wird ein guter Verkehrsfluss sichergestellt. In die Baumaßnahme einbezogen war auch die Umgestaltung der Anschlussstelle Kremmen mit der Überführung der B 273 über die A 24. Sie wird nun durch zwei Kreisverkehre an die A 24 angebunden. Es wurden 600 Millionen Euro investiert, davon wurden 18 Mio. Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung beigesteuert.

Das Autobahndreieck verbindet den nördlichen und westlichen Berliner Ring mit der A 24. Das Verkehrsaufkommen zwischen Berlin und Hamburg beziehungsweise Rostock hatte in den vergangenen Jahren erheblich zugenommen, deshalb wurde der Umbau notwendig. Jetzt können hier täglich bis zu 65.000 Fahrzeuge fahren. Am alten Dreieck gab es nach Ministeriumsangaben wegen der engen Kurven überdurchschnittlich viele Unfälle, Standstreifen fehlten. Die neue Fahrbahn erhielt einen lärmmindernden Straßenbelag, außerdem wurde neben der südlichen Richtungsfahrbahn der A 10 ein sechs Meter hoher und fast 800 Meter langer Lärmschutzwall errichtet.

Der fertiggestellte Bauabschnitt ist Teil des beabsichtigten sechsspurigen Ausbaus des nördlichen Berliner Rings. Zusammen mit dem bereits vor einem Jahr vollendeten Autobahndreieck Barnim sind jetzt der östliche und der westliche Endpunkt des Berliner Nordrings den künftigen, steigenden Verkehrsbedürfnissen angepasst.

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