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Foto: Autobahndirektion Südbayern

Leise Autobahn

Freie Fahrt auf der A 96

Der über 3 Jahre dauernde Ausbau der A 96 zwischen Germering-Süd und Oberpfaffenhofen wurde abgeschlossen. 6 Fahrstreifen sorgen für mehr Platz, weniger Staus und besseres Vorankommen.

Der Ausbau umfasste im Wesentlichen den Anbau eines zusätzlichen 3. Fahrstreifens je Fahrtrichtung auf einer Länge von 8,9 km. Während zwischen den Anschlussstellen Gilching und Germering-Süd ein symmetrischer Ausbau erfolgte, machte der Anbau zwischen den Anschlussstellen Oberpfaffenhofen und Gilching eine Abrückung der Trasse an der Südseite erforderlich. Der nördliche Fahrbahnrand wurde dabei zugleich um bis zu 3,0 m nach Süden verschoben.

Viel für den Lärmschutz

Gleichzeitig wurden umfangreiche Lärmschutzmaßnahmen umgesetzt. Neben lärmmindernden Asphalt wurden Lärmschutzwälle und -wände gebaut. Herzstück sind Lärmschutzgalerien entlang der Gemeinden Gilching (520 m) und Germering (965 m). Allein sie mindern den Verkehrslärm um bis zu 17 Dezibel. Zweidrittel der Gesamtkosten in Höhe von 131 Mio. Euro wurden für den Neu- und Ausbau der Lärmschutzmaßnahmen eingesetzt.

Die Baumaßnahme

Der Ausbau der A 96 erfolgte unter Aufrechterhaltung des Verkehrs. Es wurden grundsätzlich 2 Fahrstreifen je Richtungsfahrbahn zur Verfügung gestellt. 2017 startete die Baumaßnahme mit dem Baubeginn der Galerie Germering und dem Ausbau der südlichen Fahrbahn (Fahrtrichtung München) bei Gilching sowie der provisorischen Verbreiterung der südlichen Fahrbahn zwischen Gilching und Germering. Ein Jahr später folgte der Baubeginn für die Galerie Gilching, der Ausbau der nördlichen Fahrbahn (Fahrtrichtung Lindau) sowie der Lärmschutzwände. 2019 wurde die südliche Fahrbahn zwischen Gilching und Germering ausgebaut und 2020 die Streckenbau zwischen den Anschlussstellen Oberpfaffenhofen und Germering-Süd. Abschließend folgte dort der .Einbau der lärmmindernden Asphaltdeckschichten (OPA).

Die Autobahn

Die A 96 ist eine der wichtigsten Ost-West-Magistralen in Süddeutschland und führt von München über Memmingen nach Lindau. Dort geht sie in die österreichische Bundesautobahn A 14 über. Die Bedeutung der A 96 hat in den vergangenen Jahren zugenommen: Nach Fertigstellung des Westabschnitts des Autobahnrings München (A 99) ist die Verkehrsbelastung deutlich gestiegen. Im Abschnitt Oberpfaffenhofen – Germering-Süd, der mit durchschnittlich über 78.000 Fahrzeugen pro Tag belastet ist, waren die Kapazitäten deutlich überschritten. Vor allem im Berufs- und Reiseverkehr kam es häufig zu Staus.

Der Ausbau der A 96 wird mit dem Abschnitt zwischen Oberpfaffenhofen und Wörthsee fortgesetzt. Die Planungen hierzu laufen.

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Bei der feierlichen Freigabe (v.l.n.r.): Anne Rethmann von der Autobahn GmbH, Bundesminister Dr. Volker Wissing, Brandenburgs Verkehrsminister Guido Beermann, Dirk Brandenburger von der Deges und Dr. Thomas Stütze vom Betreiber Havellandautobahn

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