Foto: moerschen

Reihendosieranlage

Gute Mischung für die Straße

Die Nachfrage nach exakten Zusammensetzungen der Körnungen nimmt immer mehr zu. Moerschen hat dafür eine Reihendosieranlage im Programm.

Inhaltsverzeichnis

Das Einhalten exakter Rezepturen bei Gesteinskörnungen gehört heute zu den grundlegenden Qualitätsmerkmalen. Anbieter, die dazu nicht in der Lage sind, limitieren sich in ihrer Angebotsbreite, da sie Mineralstoffgemische nach speziellen Abnehmerwünschen nicht liefern können. Zumeist sind damit allerdings auch umfangreiche Investitionen verbunden, da herkömmliche stationäre Siloanlagen mit Dosierorganen aufwendige Techniken darstellen. Dass es auch anders geht, zeigen modular aufgebaute Reihen-Dosieranlagen, die es auch von Moerschen gibt. Der Mobimix 4-Kammer-Dosierer kann radmobil auf straßenzugelassenem Trailer oder kufenmobil geordert werden. Besonders die radmobile Ausführung eignet sich auch für temporäre Einsätze auf Baustellen mit verwertbarem Recyclingmaterial.

Keine Sondergenehmigung notwendig

Die radmobile Anlage mit vier Trichtereinheiten ist dank ihrer kompakten Abmessungen (L: 16,5 m x B 3 m x H 4 m) und kurzen Rüstzeiten sehr flexibel einsetzbar. Per Sattelauflieger lässt sich die Dosieranlage ohne Sondergenehmigung an wechselnde Einsatzorte fahren. Innerhalb kurzer Zeit ist die mobile Reihen-Dosieranlage nach dem Ausfahren der acht stabilen Stützen in Betriebsbereitschaft. Der Mobimix zeichne sich durch eine einfache intuitive Bedienung aus, die auch einen Betrieb mit wechselndem Personal erleichtert, betont Moerschen. Die Auswahl der individuell konfigurierbaren Herstellung von Korngemischen nach Norm oder für spezielle Kundenanfragen erfolgt auf Knopfdruck. An einem modernen Touch-Screen mit frei programmierbarer SPS-Steuerung lassen sich alle möglichen Zusammensetzungen hinterlegen und abrufen.

Kompakt und trotzdem vollwertig

Trotz der übersichtlichen Dimensionen handele es sich beim Moerschen Mobimix-Dosierer um eine vollwertige Produktionsanlage, erklärt der Hersteller. Die 800 mm breiten Dosierbänder transportieren je nach Rezeptur 15 bis 300 t/h auf das 1.000 mm breite Austragsband, mit dem sich ein Maximalaustrag von 500 t/h realisieren lässt. Auch die Beschickung soll dem Anwender ein Höchstmaß an Betriebskomfort und Leistungsstärke gewährleisten. Inklusive der einfach aufzusetzenden Trichtererhöhungen ergibt sich je Trichtereinheit ein Fassungsvolumen von 20 m³. Mit einer Aufgabebreite von 4 m eignen sich die Kammern zur zügigen und verlustfreien Beschickung mit Radladern aller Größenklassen. Die Kapazitäten der Mobimix-Dosierer würden für ein mittelgroßes Kieswerk ausreichen

Erweiterbare Lösung

Die von Moerschen entwickelte Grundkonstruktion besteht größtenteils aus verzinkten Stahlkomponenten, die in der eigenen Metallbauabteilung „Made in Germany“ am Standort Willich-Anrath entstehen. Unterstützt wird die Einhaltung der exakten Zusammensetzungen durch die volumetrische Verwiegung der einzelnen Fraktionen in Kombination mit einer SPS-Verladesteuerung. Mit dem Mobimix 4-Kammer-Dosierer möchte Moerschen eine wirtschaftliche Lösung auch für kleinere Anbieter schaffen. Beispielsweise mit einem schwenkbaren Haldenband ausgestattet, ist der Reihendosierer durchaus auch in die Produktionskette eines stationären Kieswerks integrierbar. Er eigne sich wahlweise aber mit einer nachgeschalteten Austragsbandübergabe auch für die Direktverladung auf den LKW des Kunden. „Wichtig ist den potenziellen Betreibern solcher Einheiten vor allem, dass sie sich gleichermaßen erweiterte und flexible Möglichkeiten in margenstärkeren Angebotssegmenten erschließen. Dennoch sollte die Investitionsgrößenordnung in einem Rahmen bleiben, der zu ihren unternehmerischen Möglichkeiten passt,“ erklärt Geschäftsführer Norbert Moerschen. (US/RED)

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