Rund 20 Künstler aus mehreren Ländern arbeiteten vier Wochen an der Fertigstellung der Burg.
Foto: Bianca Lohr

Märchenhafter Rekord

Höchste Sandburg der Welt in Binz

Gewaltige Dimensionen hat die höchste Sandburg der Welt und ist doch sehr filigran in den Details. Unterstützt hat das Projekt die Heidelberger Sand und Kies GmbH.

Das Unternehmen lieferte rund 8.000 t scharfkantigen Spezialsand (0 bis 4 mm) nach Binz auf Rügen. Mit diesem Material haben die Sand-Künstlern den neue Weltrekord geschafft: Die Märchen-Sandburg misst 17,66 m und übertrifft damit die bisher größte Sandburg in Duisburg um fast 1 m.

Um diese Höhe zu erreichen, benötigten die rund 20 Künstler zunächst einen 5,70 m hohen Sand-Sockel mit einem Durchmesser von etwa 27 m. Auf diesem wurde dann mit viel Maschinen- und Muskelkraft Sand in Holzverschalungen gepresst und aufeinandergestapelt. Nach Fertigstellung des Rohbaus – also dem „Turm“ – begannen die Künstler, oben an der Spitze die Burg zu modellieren.

Während anfangs lediglich nur Platz für zwei Künstler war, arbeiteten gegen Ende der Fertigstellung zwölf Künstler aus Russland, Polen, Tschechien, Deutschland, Ungarn, Niederlande und Lettland gleichzeitig an der Burg. Mit Sägen, Schaufeln, Skalpellen und Pinseln modellierten sie bei jedem Wetter und realisierten innerhalb von vier Wochen dieses einzigartige Sand-Kunstwerk.

Entscheidend für den Sandbau dieser Dimension ist neben dem fachlichen Know-how vor allem der richtige Sand. Die Sandkörner, die aus dem Heidelberger Sand und Kies Werk Zirkow kommen, sind eckig und nicht abgerundet. Nur so greifen die Körner optimal ineinander und bleiben längere Zeit stabil haften.

Die Burg kann im Rahmen des Sandskulpturen-Festivals in Binz auf der Insel Rügen noch bis zum 3. November besichtigt werden.

Sandburgen

Märchenhafte Kunst

In Binz auf Rügen ist Sand-Künstlern ein neuer Weltrekord gelungen: die höchste Sandburg der Welt.

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Mit Sand und Kies ins Legoland!

Die Fachabteilung Sand- und Kiesindustrie des Bayerischen Industrieverbandes BIV sucht das beeindruckendste Bild vom Bauwerk aus Sand und Kies. Ob Sandburg am Meeresstrand, Kleckerburg am Stadtstrand oder Kiesfigur beim Wanderausflug – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Das schönste Foto gewinnt ein Wochenende im Legoland in Günzburg.

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Neuer Schwung in der Sandaufbereitung

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Rekultivierungspreise verliehen

Am 6. August sind die Rekultivierungspreise des Landes Mecklenburg-Vorpommern für die Jahre 2012 und 2013 verliehen worden. Dr. Karl Otto Kreer, Staatsekretär im Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, übergab im Kieswerk Mankmoos bei Warin die Urkunden.