Die meisten bauma-Besucher genießen das lautstarke Abhupen, dieser junge Mann kann das gar nicht nachvollziehen.
Foto: Ute Schroeter

Kennen Sie die bauma? Teil 9

Hör mal, wer da hupt

Zum Ende unserer neunteiligen Geschichte der bauma beschäftigen wir uns mit dem Schlussakkord der weltgrößten Baumaschinen-Messe. Das ohrenbetäubende Abhupen ist für Aussteller, Besucher und die Macher der bauma ein sehr emotionaler Moment.

Am Sonntag, Punkt 16.30 Uhr, wird es ein letztes Mal richtig laut auf der bauma. Die auf der Messe ausgestellten Baumaschinen verabschieden die Besucher mit einem gewaltigen Hupkonzert. Wer sich die Abhuperei einst ausgedacht hat, weiß man nicht so genau. „Vielleicht stecken praktische Gründe dahinter“, mutmaßte Steinbruch & Sandgrube-Chefredakteurin Ute Schroeter in einem Artikel zur bauma 2013, denn 1954, als alles mit 58 Ausstellern auf der Münchner Theresienhöhe begann, da war die bauma noch so klein und überschaubar, dass man die Besucher einfach per Handschlag verabschieden konnte. Als die Messe dann immer größer wurde, blieb wahrscheinlich gar nichts anderes mehr übrig, als sich anderer Kommunikationsmittel mit größerer Reichweite zu bedienen. „Das ist einer der bewegendsten Momente“, sagte Messechef Klaus Dittrich einmal über das große Gehupe. Auch beim VDMA, dem fachlich-ideellen Partner der bauma, gehört das Abhopen zum Pflichtprogramm. „Wir beendeten die bauma traditionell mit dem Abhupen auf unserer Terrasse im Pressezentrum Ost“, sagte Joachim Schmid, Geschäftsführer des VDMA-Fachverbands Bau- und Baustoffmaschinen kürzlich im Interview mit baunetzwerk.biz.

Am besten lässt sich dieser Moment natürlich mit einem Blick über das Gelände genießen, etwa auf der Plattform des neuen Selfie Towers.

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