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Investitionen in Fertigungsstandorte

Case Construction Equipment investiert im Rahmen seiner Produktionsstrategie für die Vertriebsregion Europa in seine italienischen Werke. Entstehen sollen zwei zentrale Drehscheiben, die sich jeweils auf eine Produktfamilie konzentrieren.

Ein Werk für die Produktion von Hydraulikbaggern in San Mauro, das andere Werk für die Produktion von Radladern in Lecce. Ziel der Strategie ist es, den Kunden eine gleichmäßig hohe Qualität zu bieten und gleichzeitig flexibel auf Marktanforderungen reagieren zu können. Diese Maßnahmen zur Optimierung der Produktionsstätten in Europa sind Teil der Gesamtstrategie, mit der Baumaschinenhersteller sich als globaler Full-Liner etablieren und seine Position in der Vertriebsregion Europa stärken will.

Die Strategie, Hydraulikbagger aus einer Hand anzubieten, baut auf der über 20jährigen erfolgreichen Partnerschaft mit Sumitomo auf. Der langjährige globale Liefervertrag mit diesem Technologiepartner wurde 2015 mit einer neuen Vereinbarung über Technologielizenzen gestärkt. Diese ebnete den Weg, vor Ort im Werk in San Mauro Raupenbagger mit Sumitomo-Technologie für die Märkte in Europa zu produzieren. Die Produktion der ersten kompletten CX-Modelle im Werk San Mauro ist mittlerweile angelaufen. Ab Juni werden dort acht Modelle mit 13 bis 30 t Betriebsgewicht produziert. Europäische Kunden profitieren in mehrfacher Hinsicht davon, dass sie von einem Werk in ihrer Nähe beliefert werden. Nach Abschluss des Projekts werden sich die Lieferfristen deutlich verkürzen. Darüber hinaus können die Produkte in Zukunft besser auf spezielle Kundenanforderungen in Europa abgestimmt werden.

Case investierte gleichermaßen in sein Werk in Lecce, führte neue Produktionssysteme ein und überarbeitete die vorhandenen Fertigungs- und Qualitätssicherungsprozesse. Das Werk konzentriert sich auf vier Produktfamilien: Radlader, Baggerlader, Teleskoplader und Kompaktradalder. Mit den Gradern wird zurzeit eine fünfte Produktlinie integriert. Das Werk erhielt eine neue Lackiererei, eine Kabinenmontagestraße, einen Test- und Endfertigungsbereich sowie einen Bereich für das Zuschneiden und Schweißen selbstgefertigter Bauteile. Die neue Montagestraße für die Grader ist aktuell in Arbeit.

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